Gute Versorgung im Alter sichern

Zu einem Gespräch in kleiner Runde trafen sich einige Frauen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) mit der Leiterin des Julie-Kolb-Seniorenzentrums, Frau Kreuz. Die Genossinnen machten sich vor Ort einen Eindruck, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums trotz der teils schwierigen Bedingungen mit viel Engagement den älteren Menschen ein zu Hause auf Zeit geben. Es wurde deutlich, dass viel Kreativität und Einsatzbereitschaft im Spiel waren, die Leiterin und ihr Team organisierten die Dienste und das Leben im Seniorenzentrum völlig neu. Die Bewohnerinnen und Bewohner hätten davon profitiert, da z. B. eine Fachkraft 14 Tage am Stück gearbeitet hat, um danach 14 Tage frei zu haben. Am Empfang hingegen wären schwierige Aufgaben hinzugekommen, so dass Frau Kreuz oft selbst ihren Dienst dorthin verlegt habe.

Leiterin empfängt Sozialdemokratinnen zum Austausch

Zu einem Gespräch in kleiner Runde trafen sich einige Frauen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) mit der Leiterin des Julie-Kolb-Seniorenzentrums, Frau Kreuz. Die Genossinnen machten sich vor Ort einen Eindruck, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums trotz der teils schwierigen Bedingungen mit viel Engagement den älteren Menschen ein zu Hause auf Zeit geben. Es wurde deutlich, dass viel Kreativität und Einsatzbereitschaft im Spiel waren, die Leiterin und ihr Team organisierten die Dienste und das Leben im Seniorenzentrum völlig neu. Die Bewohnerinnen und Bewohner hätten davon profitiert, da z. B. eine Fachkraft 14 Tage am Stück gearbeitet hat, um danach 14 Tage frei zu haben. Am Empfang hingegen wären schwierige Aufgaben hinzugekommen, so dass Frau Kreuz oft selbst ihren Dienst dorthin verlegt habe.

26-30 Schülerinnen und Schüler absolvieren aktuell ihre Ausbildungsabschnitte zur Altenpflege in der Einrichtung in Drewer und sind eine große Entlastung. Die Ausbildungsreform sieht Frau Kreuz kritisch. Auch wenn schon vieles auf den Weg gebracht wurde, die Arbeitsbedingungen müssten noch attraktiver werden, um noch mehr junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern. Der Personalschlüssel sei nach wie vor viel zu niedrig, um gute Betreuung leisten zu können. Leiharbeit sei nicht die Lösung. Für Sandra Wienströer-Gurski, AsF Vorsitzende stimmt zu und fordert: „Wir brauchen einen Systemwechsel. Das sind wir den Bewohnerinnen und Bewohnern und der Belegschaft schuldig. Die Seniorinnen und Senioren sind hier zu Hause.“

Die Sozialdemokratinnen haben ihre Unterstützung zugesagt und erkennen die vorbildliche Arbeit der Einrichtung an. Das Julie-Kolb-Seniorenzentrum ist eine wichtige Institution zur Versorgung von älteren Menschen in Marl!