Stellungnahme der SPD Marl zum Bericht der Marler Zeitung vom 04.11.2017 „Ein Investor verlässt Hüls…“

Die Marler SPD weist die Nörgelei der Tenbrinke-Gruppe zurück und fordert die CDU im Interesse des Ortsteils Hüls zu mehr Kreativität für alternative Planungen anderer Investoren auf.

Im März 2015 hat der Rat der Stadt Marl die Aufstellung eines Bebauungsplans für den Kernbereich Hüls beschlossen. Klar war zu diesem Zeitpunkt, dass die Ergebnisse des Stadtentwicklungskonzeptes ISEK und des neuen Einzelhandelsgutachtens darin Eingang finden müssen und die Aufstellung länger dauern würde. Um städtebaulich unerwünschte Entwicklungen zwischenzeitlich zu verhindern, haben der Stadtplanungsausschuss und der Rat für insgesamt drei Jahre eine Veränderungssperre beschlossen. In dieser Zeit sind Einzelentscheidungen weiterhin möglich.

Diesen von der Verwaltung vorgeschlagenen Weg unterstützt die SPD nachhaltig mit dem Ziel, die beste Lösung für den Stadtteil Hüls zu erzielen. Mit Dienstleistungen, Kommunikation, Büros, Gastronomie, Einzelhandel und kulturellen sowie sozialen Einrichtungen bei Zulässigkeit von Wohnnutzungen soll der Kernbereich Hüls mit seiner zentralen Funktion gestärkt werden. Damit erweist sich die SPD als Garant für die Umsetzung des Leitprojekts 3 des ISEK.

Dagegen verfolgt der Stadtverbandsvorsitzende der Marler CDU sehr einseitig die Interessen nur eines Investors und riskiert damit, dass die vorgegebene städtebauliche Struktur entlang der Bergstraße negativ verändert wird und letztlich eine Allerweltsfassade erhält. Dies hat der Ortsteil nicht verdient. „Wir wollen die beste Lösung für Hüls“, betonen der Stadtverbandsvorsitzende Michael Groß und der  Fraktionsvorsitzende Peter Wenzel. „Die SPD unterstützt insbesondere Projekte und Investoren, die über ein punktuelles Interesse hinaus die Stadtentwicklung in der Gesamtheit im Blick haben“, so Wenzel und Groß.