Entwicklung Halde Brinkfortsheide

In einer gemeinsamen Presseerklärung begrüßen SPD-Stadtverbandsvorsitzender Michael Groß (MdB) und SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Wenzel die Gespräche zwischen dem Regionalverband Ruhr (RVR) und der Ruhrkohle (RAG). In diesen wird die Übertragung weiterer 22 Halden von der RAG auf den RVR vorbereitet. Damit kommen die Halden in die „Öffentliche Hand“ der Metropole Ruhr. Somit lassen sich Folgenutzungen im Sinne des Gemeinwohls politisch gestalten. Zu den 22 Halden gehört auch die Marler Halde Brinkfortsheide.

Gleichzeitig weist der Fraktionsvorsitzende Wenzel darauf hin, dass der Rat der Stadt Marl gemeinsam mit der Stadtverwaltung einen umfassenden Katalog von zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten im Rahmen des ISEK 2025 auf den Weg gebracht hat:

  • Die baldige Öffnung der Halde für die Bevölkerung,
  • die Anbindung an den Stadtteil Hüls,
  • die Einbringung der Halde in das RVR-Projekt „Internationale Gartenausstellung 2027“.

SPD-Stadtverband und SPD-Ratsfraktion haben unverändert ein großes Interesse daran, dass nach dem Auslaufen des örtlichen Bergbaus 2015 in Marl diese Ziele zügig und ungehindert – durch Spekulationen zur Schutt- und Müllablagerungen – weiterverfolgt werden. Dazu soll Bürgermeister Werner Arndt in einer zeitnah einzuberufenden Bürgerversammlung den Marler Bürgern und Bürgerinnen eine umfassende Information ermöglichen. „RVR und RAG müssen ihre Planungen auf den Tisch legen. „Wir haben einen Anspruch auf Transparenz zu Gunsten unserer Stadtentwicklung“, sind sich Groß und Wenzel einig.

Die SPD-Ratsfraktion wird dies am Donnerstag im Stadtplanungsausschuss beantragen.