Wir für unsere Region

Michael Groß begrüsste zum Stadtparteitag. Neben den geladenen Delegierten waren auch zahlreiche Gäste gekommen, die sich mit einer Reihe von Anträgen befassten.

„Wir für unsere Region“, mit diesen Worten eröffnete der Marler SPD-Vorsitzende Michael Groß den Stadtparteitag, zu dem neben den geladenen Delegierten auch zahlreiche Gäste gekommen waren. „Die Menschen in ihren Stadtteilen haben es verdient, dass ihnen die besten Voraussetzungen für ein gelingendes Leben geschaffen werden. Wir müssen diejenigen unterstützen und entlasten, die ihren Beitrag für das Funktionieren unseres Gemeinwesens im Beruf, im Ehrenamt und in ihrem Zuhause leisten.“

Unter der Überschrift „Sozial und Gerecht“ hatten die SPD-Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften insgesamt neun Anträge zu Themen wie Alterssicherung, Steuergerechtigkeit, fairen Löhnen sowie kostenfreie Schul- und Berufsausbildung gestellt. Die Forderungen darin reichen von einer paritätisch finanzierten Rente, die deutlich über der Grundsicherung liegt über ein Fördersystem für strukturschwache Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit bis hin zum elternunabhängigen BAföG, um auch Kindern aus finanziell schwächeren Familien eine echte Chance auf Ausbildung und Studium zu sichern. Nach ausgiebiger Diskussion wurden alle Anträge mit großer Mehrheit beschlossen und werden nun für den kommenden Bundesparteitag eingereicht, der das Wahlprogramm verabschieden wird.

In seinem Grußwort erinnerte Bürgermeister Werner Arndt an das 60-jährige Jubiläum der Römischen Verträge, die Basis der heutigen Europäischen Union. Stolz sei er auf die gelebten Marler Städtepartnerschaften, die älter seien als Brexit und andere aktuelle politische Entwicklungen. Auch der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Peter Wenzel, rief zum Zusammenhalt untereinander und zu Solidarität miteinander auf.

Die SPD habe in Marl, in NRW und im Bund in den vergangenen Jahren eine Menge erreicht, betonte Michael Groß. „Unsere Politik hat die zentrale Aufgabe, die Situation jedes Einzelnen abzusichern und bei Bedarf ein Stück zu verbessern. Deshalb wollen wir, dass Hannelore Kraft Ministerpräsidentin und Martin Schulz Bundeskanzler werden.“