Hundekot ärgert Kita Wirbelwind und Anwohner am Münchsweg

Seit Jahrzehnten wird ein Trampelpfad über eine Wiese zwischen Münchsweg und Schneeballweg in Sinsen gerne als Abkürzung genutzt. Gerne genutzt wird diese Wiese allerdings auch von Menschen, die ihren Hund ausführen. Das alleine wäre noch kein Problem; allerdings entsorgen viele dieser HundehalterInnen das Geschäft ihres Hundes nicht ordnungsgemäß und lassen es einfach liegen. Zum Ärger der benachbarten Kindertagesstätte Wirbelwind sowie der anliegenden Anwohnerschaft. Denn um das gesamte Gelände der Kita gestaltet sich die Situation kaum besser. Geruch und Anblick führen zu einer unangenehmen Situation.

Diesem jahrzehntelangen Problem möchte Arvid Weber, Vorsitzender der SPD Sinsen-Lenkerbeck, nun mit seinen Genossinnen und Genossen ein Ende setzen. So vereinbarte Weber kurzfristig einen Vororttermin unter anderem mit der Leiterin der Kita Wirbelwind Marie-Luise Klein, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Wenzel sowie einem Mitarbeiter der Ordnungsamtes. Spontan kam noch der Anwohner Jürgen Braunmandl hinzu und machte seinem Ärger Luft. Für die am Termin Teilnehmenden ist die Lage eindeutig: Die Ecke in Sinsen muss wieder ansehnlicher werden!

Seitens des Ordnungsamtes wurde versprochen, geeignete Maßnahmen zu prüfen und zu vollziehen. Doch dies alleine dürfte wohl nicht genügen. In einem Schreiben in dieser Sache an Michael Lauche, den Leiter des Zentralen Betriebshofs, schreibt Weber unter anderem: „Freundlich möchte ich den Zentralen Betriebshof darum bitten, drei Mülleimer mit integrierten Müllbeutelspendern vor Ort aufzubauen, damit dieses jahrzehntelange Problem endlich eine Verbesserung findet.“ Die Mülleiner sollten an den Zuwegungen zur Fläche der Kita montiert werden. Peter Wenzel richtet indes den Blick auf die HundehalterInnen: „Ein Appell an die Hunde selbst ist wenig vielversprechend, letztendlich haben die Hunde ein Frauchen und ein Herrchen an der Leine, die sollten Ziel der Ansprache zu mehr Eigenverantwortung sein.“