Marler SPD-Frauen engagierten sich

150 engagierte SPD-Frauen aus NRW folgten am 02.07.2016 der Einladung der NRW-SPD zur Frauenkonferenz in Bochum, die unter dem Motto "Mehr Frauen für die SPD " stand. Auch eine Delegation der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen ( AsF ) der SPD Marl, war dort vertreten.

Nach der Begrüßung durch den Generalsekretär der NRW-SPD, Andre Stinka, moderierte Inge Blask (MdL) in lockerer Atmosphäre eine interessante Podiumsdiskussion mit Hannelore Kraft, Ulla Schmidt und Prof. Martina Stangel-Meseke (Businesspsychologin und Mitglied der Sachverständigen-Kommission für die Erstellung des Gleichstellungsberichtes der Bundesregierung). Diese berichteten – mal kämpferisch, mal mit einem Augenzwinkern – über ihre Erfahrungen, Ideen und Perspektiven als Frauen in der Politik und Wirtschaft.

So stellte Ulla Schmidt heraus, dass die SPD in der öffentlichen Meinung vor allem als Männerpartei gilt und dies ein Problem darstellt, da sich durch sie nicht alle Bevölkerungsschichten angesprochen, geschweige denn vertreten fühlen. Hannelore Kraft ermutigte insbesondere junge Frauen zur Politik. Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen und das Beherrschen des Handwerkszeugs sind hierbei unverzichtbare Faktoren. Prof. Stangel-Meseke betonte ferner, dass wir in unserer Gesellschaft Vielfalt walten lassen müssen.

In drei Diskussionsforen wurde anschließend den Konferenzteilnehmerinnen die Möglichkeit gegeben, sich untereinander zu den Themengebieten "engagieren, aktivieren und motivieren" auszutauschen. Es galt in Miniworkshops Lösungen zu erarbeiten, um Rahmenbedingungen für eine bessere Mitarbeit zu ermöglichen, um Frauen gezielter ansprechen zu können und inhaltliche Schwerpunkte zu setzen.

Daniela Jansen, die neugewählte AsF-Vorsitzende in NRW, fasste die Ergebnisse der Teilnehmerinnen am Ende der Konferenz zusammen. Die einzelnen Resultate werden nunmehr in der Landesgeschäftsstelle der NRW- SPD ausgewertet, in Kürze zur Verfügung gestellt und als Perspektiven für die zukünftige Arbeit in der SPD entwickelt.

Als Fazit kann man/frau festhalten: Es gibt keine klassischen Frauenthemen, Frauen interessieren sich für alle politischen Themen!
Frauen, auch in der SPD, haben nicht im Hintergrund zu arbeiten und zu agieren, sondern müssen präsent sein, um – authentisch ! – mit den Bürgerinnen und Bürgern in erster Reihe zu diskutieren und sich austauschen !!!