SPD wandert über die Halde Brinkfortsheide

Mit dem bergmännischen Gruß „Glückauf“ begrüßten die AV-Mitarbeiter Herr Günthel und Herr Kückelmann die interesssierten SPD-Mitglieder am Sandtor an der Römerstraße am vergangenen Freitag zu einer Haldenwanderung.

Nach den fachkundigen Erläuterungen zur Entwicklung der Bergehalde Brinkfortsheide ging es zu Fuß hinauf auf den Gipfel. Das üppige Grün im unteren Bereich und die Tatsache, das hier bereits Rehe, Füchse und Hasen ein neues Zuhause gefunden haben, war für viele Teilnehmer neu. Weiter oben sieht es aber noch ganz anders aus – und die rot-weißen Schilder sprechen eine deutliche Sprache. Hier ist der Bergbau noch lange nicht fertig. Einzigartig ist der Blick von oben. Man schaut weit in das Ruhrgebiet hinein, sieht den Kraftwerksturm Datteln IV und die Windräder in Sinsen in greifbarer Nähe. Man lässt den Blick schweifen über die Windräder auf dem zweiten Haldenkörper und die weiten Waldflächen der Haard und der Hohen Mark und bekommt einen Eindruck von der Größe des Chemieparks.

Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von den Ausführungen der AV-Mitarbeiter über die genau vorgeschriebene Bergeschüttung bzw. Modellierung der Bergehalde als Landschaftsbauwerk und darüber, dass dieser Prozess nach dem Auslaufen des Bergwerks noch ca. zwei Jahre dauern wird. Im Übrigen ist die Halde Brinkfortsheide mit ihren beiden Haldenkörpern, durch die sich der Silvertbach schlängelt, mit 170 ha eine der größten Halden im Ruhrgebiet.

„Auch wenn der Bergbau geht, die Halde Brinkfortsheide wird bleiben und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt schon bald als Naherholungsgebiet dienen“, so Peter Wenzel, Vorsitzender der Marler SPD-Ratsfraktion.