SPD einstimmig für Bürgermeister Werner Arndt

Werner Arndt

Die erneute Aufstellung von Werner Arndt zum SPD-Bürgermeisterkandidaten stand im Mittelpunkt der SPD-Veranstaltung im Marler Rathaus. Weit über einhundert Gäste, darunter eine unerwartet große Anzahl Nicht-Parteimitglieder, verfolgten die einstimmige Wahl des amtierenden Marler Bürgermeister (46 Ja-Stimmen, eine Enthaltung). Zusammen mit einem sichtlich gerührten Werner Arndt freuten sich insbesondere der Marler SPD-Chef Michael Groß und der Vorsitzende der Ratsfraktion Peter Wenzel über das überwältigende Ergebnis.

Namhafte Gäste wie Thomas Wessel, Arbeitsdirektor Evonik Industries, bekundeten in ihren Grußworten die Unterstützung auch für die kommende Legislaturperiode. Dr. Josef Hülsdünker, DGB Emscher-Lippe, betonte, dass sich Betriebs- und Personalräte ebenso wie die Gewerkschaften in Marl sehr zuhause fühlen. Mit Blick auf den SPD-Neujahrsempfang, bei dem Werner zwar Hilfen von Bund und Land gefordert hatte, aber auf eine Sonderbehandlung verzichtet hatte, widersprach Hülsdünker: Bezogen auf die Ausbildungskapazitäten auf AV wäre eine „Extra-Currywurst“ für Marl unverzichtbar.

„Wir wollen eine Stadt von morgen bauen“, so Michael Groß, „erhalten was unsere Eltern und wir geschaffen haben.“ Als Bundestagsabgeordneter ergänzte er, dass Europa für die Entwicklung Deutschlands von immer größerer Bedeutung würde und begrüßte Gelsenkirchens Bürgermeisterin Gabriele Preuß, die sich als EU-Kandidatin für die Region vorstellte und auf einen gemeinsamen Wahlkampf mit der Marler SPD freut.

In einer mitreißenden Bewerbungsrede schilderte Werner Arndt die zahlreichen positiven Entwicklungen in Marl seit seinem Amtsantritt bevor er den Blick nach vorne richtete. Arbeit und Wirtschaft, Bildung und Erziehung seien seine herausragenden Themen für die Stadt. „Wir brauchen Hilfe von Bund und Land“, so der Bürgermeister. „Aber wir müssen auch selbst die Ärmel aufkrempeln. Niemand darf ausgegrenzt werden in unserer Stadt.“ Mit glühendem Herzen und klaren Verstand wolle er sich für die Bürgerinnen und Bürger in Marl einsetzen. Nach seinem Schlusswort „Unsere Zeit steckt voller Möglichkeiten, zum Guten und zum Bösen. Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer“, einem Zitat von Williy Brandt, erntete Arndt lang anhaltenden Applaus und Standing Ovations.

Bedeutende Persönlichkeiten aus und für Marl wie Lothar Gedenk, Hauptsponsor und Abteilungsleiter Fußball beim TSV Marl-Hüls, schlossen sich mit Grußworten an. Angelika Krziwon als ehemalige Leiterin des Stadtteilbüros in Hamm hob die Bürgernähe Arndts hervor: „Er erinnert mich an unseren früheren Bürgermeister Günther Eckerland und steht für eine Stadt für Jung und Alt.“ Willy Dauber, Betriebsratsvorsitzender Sasol, lobte als Vorsitzender des Siedlervereins Drewer Mark den Bürgermeister als kompetenten Gesprächspartner, der viele Sympathien genießt. Ihre ausdrückliche Unterstützung sicherte Dietlinde Stüben-Endres, Vorsitzende der Vestischen Innung des Kfz-Gewerbes Recklinghausen zu: „Werner Arndt ist sich für kein Problem zu schade. Er ist immer ansprechbar und eine rühmliche Ausnahme.“ Die große Bedeutung, die der Bürgermeister dem ehrenamtlichen Engagement beimisst, beeindruckte Wolfgang Fuchs als Vorsitzenden des Bezirksverbandes der Marler Kleingärtner: „Für mich ist kein würdiger Gegenkandidat erkennbar.“ In seiner ersten Ansprache vor einem größeren Publikum begrüßte der stellvertretende Vorsitzende der Fatih-Moschee, Özcan Kahraman, die erneute Kandidatur Werner Arndts mit den Worten: „Es würde Marl gut tun“.