Quotiert und verjüngt

44 Direkt- und Huckepackkandidaten – 22 Frauen und 22 Männer. „Bis zum letzten Platz ist unsere Reserveliste für die Kommunalwahl quotiert“, freut sich der Marler SPD-Vorsitzende Michael Groß. „Damit bringen wir die Gleichberechtigung in unserer Partei ein großes Stück voran. Mein Dank gilt jenen, die tatkräftig zu diesem Erfolg beigetragen haben. Allen voran ist hier die AsF-Vorsitzende Bettina Hartmann zu nennen.“

Auch unter anderen Gesichtspunkten können die Genossinnen und Genossen mehr als zufrieden sein. So stellen sich sowohl langjährige Ratsmitglieder mit großem Erfahrungsschatz wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Wenzel und sein Stellvertreter Jens Vogel als auch der politische Nachwuchs im Mai als Direktkandidaten der Stadtratswahl. Ob Mann oder Frau, ob jung oder alt, alle Kandidatinnen und Kandidaten haben hervorragende Wahlergebnisse erzielt.

„Stolz sind wir auch darauf, dass wir mit jungen Gesichtern aufwarten können. Aus den Reihen der Jusos gibt es viele Engagierte, denen wir eine Chance geben möchten und die wir sehr gerne auf ihrem Weg in die Kommunalpolitik unterstützen. Wichtig ist nicht, woher man kommt, wichtig ist, wie man seine Ziele verfolgt.“ Verwundern mag die Tatsache, dass Bürgermeister Werner Arndt auf der Reserveliste notiert ist. „Auch wenn seine Erklärung, ob er sich bereits vorzeitig, also im Mai 2014, zur Wahl stellt, erst Ende des Monats erfolgt, wollten wir doch klarstellen, dass er auch zukünftig unser Spitzenkandidat ist“, erläutert Michael Groß.

Neben der Aufstellung für den Marler Stadtrat stand zudem die Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag auf der Tagesordnung. „Auch hier ist uns eine quotierte Verteilung gelungen. Insbesondere freuen wir uns, dass unser stellvertretender Landrat Harald Nübel auf der Reserveliste des SPD-Kreisverbands auf Platz 1 gesetzt werden soll“, fasst Michael Groß die Ergebnisse der Konferenz zusammen.