Mit „Karambar“ gegen Langeweile

„Es ist wieder was los in Marl“, freuten sich die Vorstandsmitglieder der SPD Marl beim Besuch im Hagenbusch. Gerade einmal zwei Monate ist es her, dass das Jugendheim HoT Hagenbusch an der Rappaportstraße unter neuem Träger wieder eröffnet wurde. Dank Facebook, Internetpräsenz und traditioneller Mundpropaganda hat sich dies schon weit herumgesprochen, mit sehr guter Resonanz.

Im Juli hatte der Verein für Jugendheime (Trägerverein der Falken) das städtische Jugendheim übernommen und sofort mit Unterstützung fleißiger Helferinnen und Helfer die Renovierung begonnen. Beim Rundgang mit den SPD-Mitgliedern erläuterte Eckehard Klein, Hausherr und Bildungsreferent der Falken Recklinghausen, den Stand der Umbaumaßnahmen und weitere Pläne. Energetische Gebäudesanierung ist dabei ein wichtiger Aspekt. „Wir erhoffen uns deutliche Einsparungen bei den Energiekosten“, erläuterte Eckehard Klein. „Ein praktischer Nebeneffekt der neuen Fenster ist, dass die Lärmbelastung, besonders in den Abendstunden und bei Konzerten, für unsere Nachbarn jetzt deutlich niedriger ist.“

Noch herrscht vor allem im Untergeschoss Baustellen-Atmosphäre, doch schon jetzt werden die oberen Räume für pädagogische Arbeit genutzt. Von Dienstag bis Freitag gehört der Nachmittag den Kindern, ab 16 Uhr öffnet der Jugendbereich. Die „Karambar“ steht Jugendlichen und jungen Erwachsenen dienstags bis samstags ab 20 Uhr bis Mitternacht offen.

„Wir sind begeistert, hier nach zweijähriger Schließungszeit wieder ein attraktives Angebot für Kinder und Jugendliche zu haben“, so SPD-Chef Michael Groß. „Für sie ist es wichtig, in Marl nicht nur einen Treffpunkt, sondern auch eine Anlaufstelle zu haben, wo sie bei Bedarf Hilfe und Unterstützung finden.“