Informationsfahrt der SPD-Fraktion zu aktuellen Straßenbaumaßnahmen im Stadtgebiet

Im Rahmen der Sommerfraktion „Vor Ort“ wurde auf Vorschlag des verkehrspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Josef Heinen, eine Bustour durch das Marler Stadtgebiet unternommen, um über die aktuellen Verkehrsplanungen zu informieren. Als fachliche Unterstützung wurden von Seiten der Verwaltung der Verkehrsplaner Dr. Jürgen Götsche und der Baudezernent Wolfgang Seckler eingeladen. Abfahrtsort war die neue Feuerwache in Alt Marl, an der Schachtstraße.

Hier wurde gleich die Sanierung der Schachtstraße zwischen Heinrich Heine Straße und Brassertstraße erläutert. Als besonders bemerkenswert wurde der neu zu schaffende Radweg empfunden. Dieser Radweg soll wegen der jetzt räumlichen Enge mittels einer markierten Radfahrerfurt, auf die Fahrbahn verlegt werden.

Anschließend wurde am neuen Betriebshof an der Zechenstraße Halt gemacht. Hier wurde von Herrn Dr. Göttsche erläutert, dass neueste Planungen vorsehen, über das Kraftwerksgelände, von der Zechenstraße zur Sickingmühler Straße, eine neue Fahrbahn zu bauen, um so die Nutzung des Gewerbegländes zu ermöglichen.

Weiter ging es zur Breddenkampstraße. Diese Straße wird komplett erneuert.

Die Kreuzung „Langehegge“ soll einen Kreisverkehrsplatz erhalten. Dieses stieß auf breite Zustimmung der Fraktionsmitglieder.
Der nächste Halt war an der Römerstraße „Am dicken Stein“. Auch hier soll in Kürze ein Kreisverkehr entstehen und die Römerstraße saniert werden. Diese Maßnahmen haben oberste Priorität.
Weiterhin wurde die Straßenplanung für die Viktoriastraße bis zur Otto Hue Straße vorgestellt
In Marl-Sinsen wurde nochmals bekräftigt, dass die Kreuzung Halterner Straße – Schulstraße mit einem Kreisverkehr ausgestattet werden soll. Dieses könnte im Rahmen der Erneuerung der Gelsenwasserleitungen berücksichtigt werden.
Die Genossen waren der Meinung, dass die Straße „In de Flaslänne“ nach dem Umbau der Schule geöffnet werden könne. Josef Heinen wies auf die zurzeit bestehende Beschlusslage hin, dass eine Öffnung nur in Frage kommen kann, wenn der Schulweg gesichert ist und der Linienbus mit angemessener Geschwindigkeit den Bereich befahren darf.

Dieses kann im Rahmen einer Fahrradstraße erreicht werden, wenn die Fahrbahn gemäß den strengen Vorschriften ausgebaut wird.

Als letzter Punkt wurde die Kreuzung Hertener Straße –Recklinghäuser Straße angefahren.
Es wurde nochmals klargestellt ,dass die Kreuzung als Kreisverkehrsplatz ausgebaut werden muss und es wird angeraten, dringen mit den verantwortlichen Verkehrspolitiker in Land und Bund Gespräche aufzunehmen, um eine sinnvolle Südumgehung zu ermöglichen, die eine Ortsumgehung von Alt-Marl beinhalten muss.

Anschließen wurde bei der Feuerwehr Alt-Marl, bei Würstchen und Getränke, die anstehenden Verkehrsproblematiken nachbereitet. Der Fraktionsvorsitzende bedankte sich bei den Organisatoren und war voll des Lobes für die gelungene Veranstaltung