Viel Lob für den Hof Feuler

„Sie haben eine Oase des bürgerschaftlichen Engagements geschaffen, für Menschen mit zum Teil schwersten Beeinträchtigungen,“ lobte der SPD Fraktionsvorsitzende Peter Wenzel die verantwortlichen Vertreter/innen des Feuler Hof, „und helfen somit tagtäglich das Leben besser gelingt!“ Sichtlich beeindruckt zeigte sich vor allem der Behindertenbeauftragte des Landes NW, Herr Norbert Killewald, von der Arbeit des Therapiezentrums Hof Feuler. Durch persönliche Kontakte des SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Wenzel war dieser Termin zustande gekommen.

Bei einem Rundgang auf dem Hofgelände informierte die Vorsitzende des Pflegevereins, Barbara Lau, über die Geschichte und den Werdegang des Therapiezentrums. Mit von der Partie war der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Vogel, die stellv. Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses, Sylvia Sakowski sowie die Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Ingrid Heinen. „Marl kann stolz auf das persönliche Engagement von Frau Lau sein, “ so Ingrid Heinen überzeugt, „ohne Sie wäre der Hof Feuler erst gar nicht möglich geworden!“ „Es wird oftmals darüber geredet“, betont Sylvia Sakowski, “dass sich immer weniger Menschen für andere einsetzen. Hier spürt man aber was ganz anderes. Hier wird gemeinsam für Menschen eingestanden, hier wird Verantwortung getragen.“

„Das Therapiezentrum, “ so Jens Vogel, „hat mittlerweile die Größe eines mittelständischen Unternehmens erreicht. Dies bedarf neben den vielen fürsorgenden Aspekten, der besonderen Würdigung.“ 20 Pferde sowie 13 Therapeuten kümmern sich immerhin um wöchentlich 340 Patienten. Ohne die Hilfe von ca. 80 Ehrenamtlichen könnte dieser Betrieb nicht gewährleistet werden. Dieses in Deutschland einzigartige Unternehmen wird zurzeit nur durch Spenden und durch Mitgliedsbeiträge am Leben gehalten.

In dem anschließenden gemeinsamen Gespräch erörterten Barbara Lau mit Norbert Killewald weitere Finanzierungswege mit dem Ziel, die Arbeit auf dem Therapiezentrum Hof Feuler auf Dauer zu sichern. „Ich werde ganz sicher Sorge dafür tragen“, verspricht Norbert Killewald, „dass die Einrichtung Feuler Hof seitens des Landes stärker wahrgenommen wird!“ Und wenn möglich will er auf Landesebene ein Netzwerk mit ähnlichen Einrichtungen und Angeboten anregen. „Hier vor Ort,“ so Killewald, “können viele etwas dazu lernen!“