Glanzlichter in Marl

Im Rahmen seiner gerade gestarteten Sommertour durch den Kreis Recklinghausen besuchte der SPD-Kreisverbandsvorsitzende Frank Schwabe (MdB) zwei Stationen in Marl. Begleitet wurde er vom Marler SPD-Chef und Bundestagsabgeordneten Michael Groß, dem stellvertretenden Marler SPD-Fraktionsvorsitzenden Jens Vogel und Kreistagsmitglied Doris Schindler.

Erster Halt war das Adolf-Grimme-Institut. Dr. Ulrich Spies (Referatsleiter Adolf-Grimme-Preis) erläuterte die Historie, beginnend beim Bau der „insel“ auf der grünen Wiese. Detailliert berichtete er über den weit über die Grenzen hinaus bekannten und anerkannten Adolf-Grimme-Preis, der in den Kategorien „Fiktion“, „Unterhaltung“ und „Information & Kultur“ vergeben wird. Der weitaus größere, aber in der Öffentlichkeit nicht so bekannte Aufgabenbereich der Medienbildung erläuterte Referatsleiter Friedrich Hagedorn. „Das Adolf-Grimme-Institut ist ein Highlight des Kreises Recklinghausen, bekannt in der ganzen Bundesrepublik. Wir werden uns als Kreis-SPD dafür einsetzen, den Bestand zu sichern und den Ausbau zu unterstützen“, so Frank Schwabe beeindruckt.

Die AWO-Integrationsagentur, die zweite Station der Sommertour, betreut den 11000 Einwohner zählenden Stadtteil Hamm. Etwa 11% sind Nicht-Deutsche, die Hälfte davon türkischstämmig. Als „Stadtteil-Managerin“ organisiert Petra Sleiman Frauen- und Mutter-Kind-Gruppen, Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe, größere und kleinere Projekte im Ernst-Reuter-Haus. Eines der aktuellen Projekte in Zusammenarbeit mit einer Schule und mit Hilfe eines Künstlers ist ein Kinderbuch, das nach Fertigstellung auch verlegt werden soll.

Ziel der Integrationsarbeit ist, Türen zu öffnen und Hemmschwellen abzubauen. Dazu tragen auch etwa zehn bis 15 Honorarkräfte bei. „Ohne Integrationsagentur wäre der Stadtteil deutlich ärmer“, lobte Michael Groß die wertvolle und erfolgreiche Arbeit vor Ort. „Die Integrationsarbeit in Marl-Hamm ist vorbildlich für den gesamten Kreis“, ergänzte Frank Schwabe. „Wir brauchen solche Arbeit in allen Stadtteilen mit Integrations-Herausforderungen. Dieses Projekt in Hamm wird dabei Beispielcharakter für die Kreis-SPD haben.“