Wann sollte man altersbedingt den Führerschein abgeben?

Diese und ähnliche Fragen beschäftigten die Mitglieder der AG 60plus am vergangenen Mittwoch bei ihrer Monatsversammlung. Die Polizei argumentierte, dass es eine generelle Antwort darauf nicht gäbe. Obwohl ältere Menschen viel Fahrerfahrung mitbringen und meistens sehr defensiv unterwegs sind, führen alters- und/oder krankheitsbedingte Leistungseinbußen oft zu einer Beeinträchtigung der Verkehrsteilnahme. Die Verkehrssicherheitsberater der Polizei Susanne Kloth, Udo Klein und Ralf Beckmann erläuterten den interessierten Seniorinnen und Senioren diese Risiken und stellten Maßnahmen und Strategien vor, die einen Beitrag zur sicheren Mobilität im Alter leisten.

Weitere Themen des Vormittags waren die Vielzahl an neuen Vorschriften der Straßenverkehrsordnung, z.B. das Reißverschlussprinzip, das Handyverbot oder die unter der Überschrift "Fahrrad-Novelle" zusammengefassten Neuerungen zum Radverkehr.

Insgesamt äußerten sich die Seniorinnen und Senioren sehr zufrieden über die Darstellung der Polizeibeamten. Die Diskussion war so spannend, dass es weit über den üblichen Rahmen hinausging und das Mittagessen warten musste.

Willi Kuprat: "Das war wieder einmal ein schöner interessanter Vortrag von der Polizei und es wird bestimmt auch eine Fortsetzung geben!"