Unterstützung für Glück-auf-Schüler

Mit einer Spende von 200 Euro unterstützen die SPD Alt-Marl/Brassert und die IG BCE-Ortsgruppe Marl II den Förderverein der Glück-auf-Schule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Das von Michael Groß, Elke Muzyczka und Carsten Wach überbrachte Geld ist der Überschuss des Brasserter Haldenfestes, der traditionsgemäß an eine soziale Einrichtung im Stadtgebiet geht.

In der Glück-auf-Schule werden Kinder und Jugendlich auf größtmögliche Eigenständigkeit im Leben vorbereitet. Neben dem „normalen“ schulischen Angebot findet in den höheren Klassen der Berufspraxisstufe eine intensive vorberufliche Orientierung und Unterweisung statt. Die Schüler lernen in Projekten die Grundlagen in den Bereichen Gärtnern, Hauswirtschaft, Holzbearbeitung, Druckerei und Töpfern kennen. „Sie arbeiten mit großem Engagement und sind auf Ihre Arbeitsergebnisse stolz“, berichtete Schulleiterin Susanne Nastulla. „Auch Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf ein eigenständiges Leben“, so der Ortsvereinsvorsitzende Michael Groß. „Hier an dieser Schule wird alles dafür getan, dass die Jugendlichen eine Zukunftsperspektive erhalten.“

Wie an vielen Schulen und Kindergärten sorgt auch an der als bewegungsfreudige Schule ausgezeichneten Glück-auf-Schule der Förderverein dafür, dass so manche notwendige Investition getätigt werden kann. Aus seinen Mitteln wurden beispielsweise Gewächshäuser, die Nestschaukel und Geräte für Bewegungsspiele finanziert. ‚“Für Klassenfahrten können bedürftige Familien Zuschüsse von uns erhalten“, ergänzte der stellvertretende Fördervereinsvorsitzende Rudolf Tegeler. Soziale Kontakte fördert die wöchentliche Schülerdisko. Leider ist seit kurzem die Musikanlage defekt. Von dem Spendengeld möchte der Förderverein Ersatz beschaffen, damit die Schülerdisko wieder stattfinden kann.

So sorgt das Haldenfest auch noch im Nachhinein für Freude. Erwirtschaftet wurde der Erlös von vielen freiwilligen Helfern, darunter die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus und die Jusos, die hausgemachte Reibeplätzchen und selbstgebackenen Kuchen verkauften, Würstchen und Steaks grillten und eine Tombola organisiert hatten.