Das glaubt uns keiner!

„Bei diesem Sommer-Wetter macht es richtig Freude, im Wald zu arbeiten“, resümiert Werner Arndt seine Schweißperlen auf der Stirn. „Und die Extradosis gute Luft kommt noch dazu“, weiß die SPD-Kreistagskandidatin Doris Schindler zu ergänzen.

Anlass der schweißtreibenden Tätigkeit war ein Bürgerhinweis an das SPD Ratsmitglied für Sinsen, Peter Wenzel, dass der begehbare Steg über die Feuchtwiesen in der Burg gerade für Kinder nicht mehr so einfach zu passieren war. Überall wucherten Brennnesseln, die gerade bei kurzen Hosen zu unangenehmen Hautreizungen führen. Nachdem Werner Arndt und Peter Wenzel – wie berichtet – sich vor Ort ein Bild gemacht hatten, wurde von beiden kurzerhand entschieden: „Das machen wir selbst!“

Allerdings: es handelt sich hier immerhin um ein Naturschutzgebiet, deshalb war von Peter Wenzel die Genehmigung der Kreisverwaltung Recklinghausen, genauer: des Vestischen Umweltzentrums, Ressort Landschaftsplanung und -gestaltung einzuholen. Nach gemeinsamer Ortsbegehung war klar, dass die Brennnesseln an dieser Stelle ein Zeichen für zu hohen Nährstoffeintrag sind und andere Pflanzen in ihrem Wachstum behindern.

Mit der Auflage, die Brennnesseln mit Wurzeln zu beseitigen, durfte die Aktion starten. „Darauf hat die Fachfrau der Kreisbehörde eigens hingewiesen, “ so Doris Schindler, „und wenn, dann machen wir es auch richtig!“ Bewehrt mit Handschuhen machten sich Doris Schindler, Werner Arndt sowie Andrea und Peter Wenzel an die Arbeit.

„Die Arbeit hat sich gelohnt“, freut sich Werner Arndt, „jetzt hat der Mensch wieder Platz auf dem Steg und die Pflanzen rundherum.“

„Das glaubt uns keiner“, betont Wenzel nach getaner Arbeit zufrieden, „dass wir Brennnesseln in der Burg beseitigen.“