Lebendige Schätze

Die SPD-Kandidaten Werner Arndt (Bürgermeister), Michael Groß (Bundestag), Cay Süberkrüb (Landrat), Peter Wenzel (Rat), Doris Schindler (Kreistag) und mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger ließen sich die verschiedenen Lebensräume in der Burg erläutern

Auf großes Interesse stieß die Führung durch das Naturschutzgebiet „Die Burg“, zu der SPD-Ratsmitglied Peter Wenzel und die Kreistagsabgeordnete Doris Schindler eingeladen hatten. Neben den SPD-Kandidaten Werner Arndt (Bürgermeister), Michael Groß (Bundestag) und Cay Süberkrüb (Landrat) waren mehr als 30 große und kleine Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf zur Teilnahme gefolgt.

Bei der naturkundlichen Wanderung durch das 143 Hektar große Gebiet erläuterten Annette Tilbürger-Braun und Karl Malden (Vestisches Umweltzentrum Kreis Recklinghausen) die Schätze, die die Burg beherbergt. „Vor mehr als tausend Jahren haben die Menschen in der Burg ihre Reichtümer in Sicherheit gebracht. Heute finden hier zahlreiche gefährdete Arten richtige Rettungsinseln.“ Sumpfdotterblume und Eisvogel seien hier zuhause. Schwarzspecht und der Große Abendsegler fänden in Baumruinen sowohl Unterschlupf als auch ein großes Nahrungsangebot.

Entlang des Rundwegs werden in Kürze sechs Infotafeln aufgestellt, die über die Besonderheiten der verschiedenen Lebensräume Laubwald, Totholz, Silvertbach, Feuchtwiese, Nieringsbach und in der Burg informieren. Typische Tier- und Pflanzenarten werden detailliert erläutert, aber auch Verhaltsregeln aufgeführt, damit noch viele Besucher die Gelegenheit haben, unberührte Natur zu genießen.

„Mitten in Marl können wir ökologisch reiche Eichen- und Bruchwälder und die bunte Tier- und Pflanzenwelt in voller Pracht bewundern“, begeisterte sich Werner Arndt am Ende der fachkundigen Führung. Bundestagskandidat Michael Groß betonte:

„Wir haben ein Naturschutzgebiet mit vielen gefährdeten Arten vorzuweisen, das schon vor Jahren in das europaweite Netz Natura 2000 aufgenommen wurde. Und das, obwohl Chemie und Kohle bei uns zuhause sind.“ Peter Wenzel fügte hinzu: „Die Burg ist eine Naturperle, auf die wir zu Recht stolz sind.“