Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

„Es ist ja vielleicht für die jeweilige Betroffene schön, um eine derartig tiefempfundene Leidenschaft zu wissen“, betont Bürgermeisterkandidat Werner Arndt nicht ohne ein Augenzwinkern, „doch mehrheitlich haben die Autofahrerinnen und Autofahrer sicher ein Interesse daran, die Verkehrs- und Hinweisschilder lesen zu können.“

Auf Einladung des SPD Ratsmitgliedes Peter Wenzel haben sich der SPD Fraktionsvorsitzende Michael Groß und der Bürgermeisterkandidat Werner Arndt den Anlass eines stadtweiten Ärgernisses in Augenschein genommen. Vermehrt wurde Wenzel dar-auf angesprochen, dass gerade an der Autobahnabfahrt der A 43 Marl–Sinsen als ein wesentliches Einfallstor nach Marl der Besucher schon seit Monaten den Eindruck erhält, so Peter Wenzel, „hier hausen die liebestollen Vandalen!“

„Viele Marler, die seit Monaten diese Ausfahrt nutzen,“ weiß Michael Groß zu berichten, „ärgern sich still über den Schmutzfink und darüber, dass niemand handelt!“ Dabei müssten die Wegweiser-Schilder eigentlich sofort ausgetauscht werden, sobald ein Schaden bekannt wird. Denn nach der Straßenverkehrsordnung sind sie offizielle Ver-kehrsschilder.

„Sauberkeit und Ordnung“, betont Werner Arndt, „stellen für mich bedeutende Grundregeln des Zusammenlebens dar. Wenn nun im Überschwang der Gefühle jemand sich seiner Liebsten erklären wolle, so sei dies vielleicht nachvollziehbar, wenn er dabei Gemeingut zerstört, dürfe und könne dies nicht toleriert werden. Für Michael Groß sind die beschmierten Straßenschilder ein „wachsendes Problem“, auch wenn es hier an dieser exponierten Stelle im besonderen Maß eine große Öffent-lichkeit erzeugt.

Michael Groß will nun das Thema besonders behandelt wissen und die Verwaltung um eine Problembeschreibung bitten. „Auf alle Fälle“, so Groß und Arndt unisono, „müssen die Wegweiser an dieser Stelle umgehend gereinigt oder ausgewechselt werden!“ „Denn das Erste, was vor allem die Besucherinnen und Besucher von Marl sehen sollten, “ meint Wenzel, „sind keinesfalls Schmierereien!“ Für den ersten Eindruck, betonen die Sozialdemokraten, gebe es keine zweite Chance.