Verkehrsschild verschwunden

v.l. Werner Arndt (OV-Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat), Jörg Terlinden und Burga Herzogenrath (SPD-Ratskandidaten), Ulrike Schimanski und Dirk Stricker (Anwohner Blumensiedlung und Vorstandsmitglieder der Siedlergemeinschaft Drewer-Mark e.V).

„Wo ist unser Verkehrsschild geblieben?“ fragen sich Ulrike Schimanski und Dirk Stricker und wandten sich hilfesuchend an den SPD-Ortsverein Drewer-Nord. Das Verbotszeichen 260 (Verbot für Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkrafträder und Mofas sowie für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge) mit dem Zusatz „Anlieger frei“ an der Begonienstraße ist seit einiger Zeit verschwunden beschweren sich beide. Seitdem werde die Blumensiedlung noch häufiger als schnelle Abkürzung in Richtung Westen benutzt.

Auch in östlicher Richtung werde die Siedlung gerne als Abkürzung zur Autobahn A 52 und zum nahen Chemiepark benutzt. Die Straßen in der Siedlung sind schmal und ohne Bürgerweg, die vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung werde oft missachtet, so die beiden Anlieger weiter. Noch im vergangenen Herbst hatten der SPD-Ortsverein und Vertreter der Siedlergemeinschaft Drewer-Mark e.V. in gemeinsamer Anstrengung die verblassten "Tempo-30"-Piktogramme erneuert. Die Raserei in der Siedlung sei gefährlich, weil Kinder die Begonienstraße und Op dem Dümmer als Schulweg und für den Gang zum nahen Kindergarten nutzen. Gerast werde aber auch in Richtung Rappaportstraße. „Um die Grünphase der Ampel zu erwischen“ so Ulrike Schimanski „werde auf den letzten Metern das Gaspedal schon einmal voll durchgedrückt“. Im Rahmen eines Ortstermins machten sich jetzt SPD-OV-Vorsitzener Werner Arndt und die SPD-Ratskandidaten Burga Herzogenrath und Jörg Terlinden ein Bild von der Situation. „Das Schild muss zurück“ waren sich die SPD-Politiker schnell einig und boten ihre Hilfe an. In einem Antrag an den Bauausschuss fordert der SPD-Ortsverein Drewer-Nord ergänzend, „die Verkehrssicherheit in der Blumensiedlung“ nachhaltig zu regeln.