Umzug des Sinsener Jugendtreffs rückt näher

Architekt Frank Cornelius und die Beigeordnete Dr. Barbara Duka trafen sich mit den Sinsener SPD-Mitgliedern Peter Wenzel, Doris und Lutz Schindler, dem Bürgermeisterkandidaten Werner Arndt und dem jüngsten Ratskandidaten Brian Nickholz an der Haardschule

Noch sieben Wochen, dann sollen die Renovierungsmaßnahmen an der Haardschule abgeschlossen sein. Dies kündigte der zuständige Architekt Frank Cornelius den Sinsener SPD-Mitgliedern Doris und Lutz Schindler, Peter Wenzel, dem Bürgermeisterkandidaten Werner Arndt und dem im Jugendforum aktiven, jüngsten Ratskandidaten Brian Nickholz beim eigens einberufenen Ortstermin mit der Beigeordneten Dr. Barbara Duka, an.

Ursprünglich sollte der Jugendtreff in Marl-Sinsen bereits im Winter in das Gebäude der Haardschule umziehen. Warum es zu dieser Verzögerung kam, wollten die Sozialdemokraten nun genau wissen, Ratsmitglied Peter Wenzel bat um einen Termin zur Besichtigung. Die Gründe für die längere Umbauzeit erläuterte Architekt Cornelius: „Bei einem Altbau muss man immer mit kleinen Überraschungen rechnen.“ In diesem Fall war beispielsweise ursprünglich nicht einkalkuliert, dass die Decken des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes für die Nutzung als Jugendtreff nicht den Vorschriften entsprachen. In Brandschutz-Maßnahmen war bisher nicht investiert worden. Eine erfreuliche Nachricht ist, dass das für die Sanierung vorgesehene Budget von 150000 Euro dennoch ausreicht.

Im Erdgeschoss, wo ein Jugend-Cafe eingerichtet werden soll, sind die alten Schallschutzdecken bereits abgerissen und werden durch Brandschutzdecken ersetzt. Eine Ecke für das Sofa ist schon ausgesucht, Vorrichtungen für eine Lichtanlage werden installiert. Zur Wärmedämmung weichen die einfach verglasten Fenster neuen Fenstern. Im ersten Stock werden aus einem Raum zwei Gruppenräume für Kinder entstehen, in denen gebastelt, gespielt und gebaut werden kann. „Insgesamt bietet die ehemalige Schule mit ihren Außenanlagen ausreichend Möglichkeiten für den Jugendtreff und hat zudem auch eine bessere Lage als der alte Standort“, so Bürgermeisterkandidat Werner Arndt.