Neues von der Wilhelm-Raabe-Schule

v.l. Birgit Funk (Schulpflegschaft), Schulleiter Jens Vogel, Nicole Seiß (Schulpflegschaft), SPD-Bürgermeisterkandidat Werner Arndt, Schuldezernentin Dr. Barbara Duka, Klaus-Jürgen Baumers (SPD Hamm) und Gabi Hawig (Schulausschussvorsitzende).

Was verbirgt sich hinter „Schule nach der Schule“? Wozu gibt es ein Krisenbüro an der Wilhelm-Raabe-Schule? Informationen zu diesen und anderen Fragen gab es in der Gesprächsrunde, zu der Schulleiter Jens Vogel eingeladen hatte.

Doch zunächst bestimmte ein anderes Thema das Treffen mit dem Vorsitzenden des Sozialausschusses und SPD-Bürgermeisterkandidaten, Werner Arndt, Schuldezernentin Dr. Barbara Duka, der Schulausschussvorsitzenden Gabi Hawig, dem Vorsitzenden der Hammer SPD, Klaus-Jürgen Baumers, und den beiden stellvertretenden Schulpflegschaftsvorsitzenden, Birgit Funk und Nicole Seiß.

Verärgert reagierten alle Beteiligten auf den Vorstoß der CDU, Käthe-Kollwitz-Schule und Wilhelm-Raabe Schule mögen die Standorte tauschen. „Die für uns notwendigen, erst vor kurzem eingerichteten Fachräume gibt es an der Käthe-Kollwitz-Schule nicht. Auch die Lage hier ist für uns ideal. Schließlich kommen unsere Schüler nicht nur aus Hamm, sondern aus dem gesamten Stadtgebiet“, argumentierte Jens Vogel, der mit seiner Schule erst vor knapp zwei Jahren umgezogen war und in einem Tausch keinen Sinn sieht. Als „Schulpolitik nach Gutsherrenart“ kritisierte Werner Arndt die vorschnelle Äußerungen. „Es bringt Unruhe in die Schulen und verunsichert die Eltern, die solche Nachrichten aus der Zeitung erfahren und ernst nehmen.“

An der Wilhelm-Raabe-Schule wird nach den Osterferien das Über-Mittag-Angebot, ab dem neuen Schuljahr die Offene Ganztagsbetreuung beginnen. Durch die Ergänzung einer Schulsozialarbeiterin hat sich die Erziehungsarbeit an der Schule weiter verbessert. Bereits eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn betreut sie Schülerinnen und Schüler, macht sie fit für den Unterricht. Im Krisenbüro können Konflikte aufgearbeitet und geschlichtet werden, ohne andere zu stören.

Für „aktive Pausen“ soll der Schulhof umgestaltet werden, wenn der bisherige Sportplatz am Bachackerweg bebaut wird. Ruhezonen, ein Kleinspielfeld und Bewegungsgeräte sollen in den Pausen Möglichkeiten zum Entspannen und Austoben bieten. „Der Schulstandort Hamm ist viel besser als sein Ruf“, resümierte Werner Arndt. „Ihn ohne einen einzigen Grund schlecht zu reden, ist kontraproduktiv und gegenüber allen Beteiligten unfair.“