Rechter Überfall auf Marler JUSO nach Demo in Dresden

Als Vertreter der Marler Jusos war Mark-Andrew Haxter am vergangenen Samstag in Dresden, um friedlich an der Demonstration "Geh-denken" teilzunehmen. Über 10.000 Demonstranten aus ganz Deutschland, darunter auch 30 Vertreter der NRW-JUSOS, waren diesem überparteilichen Aufruf gefolgt, um gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten zu protestieren.

Auf dem Rückweg, berichtet Mark-Andrew Haxter, kam es bei einer Raststätte in Jena (Thüringen) zum Skandal. Mehrere rechte Gewalttäter sind brutal über die NRW-Reisegruppe hergefallen. Dabei wurden mehrere Personen zum Teil schwer verletzt. "In der Hoffnung, durch Deeskalation die Gewalt zu verhindern, habe ich miterleben müssen, wie gute Demokraten auf menschenverachtender Weise massiv angegangen worden sind" so Augenzeuge Haxter. Nicht einmal von bereits am Boden liegenden Personen wurde abgelassen, so Haxter weiter. Mark Haxter betont ausdrücklich, dass die Gruppe keine linken Gewalttäter waren, sondern Mitglieder der JUSOS und der Gewerkschaftsjugend.

Nach seiner Rückkehr berichtete er dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Werner Arndt über seine Erlebnisse. Werner Arndt zeigte sich entsetzt über den Vorfall und dankte Mark Haxter ausdrücklich für sein Engagement und sein couragiertes Eintreten. "Dieser schreckliche und brutale Vorfall führt uns deutlich vor Augen" so Werner Arndt, "dass die Anstrengungen gegen Rassismus und Rechte Gewalt weiter geführt werden müssen."

Gemeinsam appellieren Arndt und Haxter an alle Bürgerinnen und Bürger, auch künftig deutlich Flagge zu zeigen gegen "Rechtes Gedankengut" und "Rassismus". Beide wünschen den Verletzten eine gute Besserung und hoffen, dass sie keine bleibenden Schäden davongetragen haben.