Schulweg bleibt weiterhin abenteuerlich

„So kann der Zustand keinesfalls bleiben“, wundert sich Bürgermeisterkandidat Werner Arndt über die angetroffene Situation, „der Weg ist nicht nur feucht, sondern auch bei den winterlichen Temperaturen gefährlich glatt!“ Es ist in Sinsen allgemein bekannt, dass der Schulweg über den Abenteuerspielplatz zur Johannesschule regelmäßig großflächig unter Wasser steht, nun kommt aktuell noch Eisbildung hinzu. Die Schule soll während und Tage nach einem Regenschauer mit trockenen Füßen nicht mehr zu erreichen sein.

Allerdings empfiehlt die Schule aber gerade allen Schülern aus Sicherheitsgründen im Zuge der Bauarbeiten diesen Weg zu wählen. Über den Zustand des Weges beschweren sich alle Beteiligten. Viele Betroffene haben sich hilfesuchend an die SPD gewandt. Anlass der Begehung des Schulweges zur Johannesschule in Sinsen war nun der Wunsch von Werner Arndt, gemeinsam mit dem SPD Ratsmitglied für Sinsen, Peter Wenzel, die unbefriedigende Situation selbst in Augenschein zu nehmen. Wenzel hatte sich bereits an die Schuldezernentin Frau Dr. Duka gewandt, damit die Zuwegung zur Schule über den sogenannten "Abenteuerspielplatz" nicht weiterhin "abenteuerlich" bleibt.

„Die Entscheidung zugunsten der Sicherheit der Kinder diesen Weg zu wählen ist richtig“, so Arndt, „dieser Weg muss aufgrund der Bauarbeiten genutzt werden.“ Nur sollte nach Meinung von Arndt alles dafür getan werden, dass der Weg bei Regen begehbar und auch noch jeweils Tage danach nicht ein Feuchtbiotop bleibt. „Mit nassen Socken und Hosen den Schulvormittag zu verbringen“, vermutet Arndt mit einem Augenzwinkern, „fördert eher eine Erkältung als den Lernerfolg.“

Es sollte hier aus Sicht der Genossen dringend und umgehend im Interesse der Kinder und deren Eltern etwas passieren. „Vor der Rathaustür oder dem Bauturm“, vermutet Arndt, „würde der Zustand ganz gewiss nicht toleriert.“

Auf Initiative von Wenzel ist bereits einmal vor einiger Zeit der Versuch gestartet worden den Weg auszubessern. Jedoch ohne nachhaltigen Erfolg meinen die Genossen. Im Sommer soll ein erneuter Versuch gestartet werden, nach Auffassung von Wenzel aber zu spät. „Jeder Privatmann hat für seine Wegesicherung zu haften“, ärgert sich Wenzel, „und die Stadt verschließt die Augen vor dem Problem. Wir werden die Situation nicht hinnehmen und notfalls rechtlich die Wegesicherung einfordern.“