SPD diskutiert mit Bürgern

Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der kommunalen Politik ist den Marler Sozialdemokraten ein wichtiges Anliegen. Sie wollen ihre zentralen Themen vorstellen und auf breiter Basis diskutieren. Zum Auftakt lud der Stadtverband alle interessierten Gruppierungen, Verbände und Einzelpersonen zu zwei Bürgerforen in das Rathaus ein.

Unter der Leitung von SPD-Chef Peter Wenzel und Bürgermeisterkandidat Werner Arndt referierten Fachleute über Sport, Kultur und Stadtentwicklung sowie Arbeit, Bildung und Kinderbetreuung.
In Marl haben Sport und Kultur schon lange Tradition. Das umfangreiche ehrenamtliche Engagement würdigte die stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Heinen als „enormes Eigenkapital unserer Stadt“. Der Vorsitzende der SG Marl, Claus Lanczek, erklärte: „Sport fördert soziale Kontakte und hält Kinder und Jugendliche von der Straße fern.“

„Familien sind ein Erfolgsmodell gegenseitiger Unterstützung“, so Peter Wenzel, Ausschussvorsitzender für Kinder, Jugend und Familie. „Wir wollen Kindern helfen, also müssen wir Familien helfen. Partnerschaftlich und kostenfrei, stabilisierend und begleitend im Alltag.“ Durch bessere Bildungschancen will die SPD bessere Zukunftsperspektiven für Kinder und Jugendliche schaffen. In diesem Sinne sprach sich der ehemalige Schulleiter der Willy-Brandt-Gesamtschule, Heinrich Ahlert, für längeres gemeinsames Lernen und qualitativ hochwertige Ganztagsbetreuung aus. Kriminalkommisarin und Ratskandidatin Bettina Hartmann referierte zum Thema „sicher und sauber leben in Marl. Über vorsorgende Stadtentwicklung und demografische Entwicklung trug Andreas Täuber, der sich als Stadtrat bewirbt, vor.

Zum Thema Arbeit erklärte Werner Arndt: „Ich will als Bürgermeister Rahmenbedingungen schaffen, um Arbeits- und Ausbildungsplätze in unserer Stadt zu erhalten und neue zu schaffen." Die immer noch hohe Arbeitslosigkeit ist eine Herausforderung für uns alle. Bürokratie darf nicht zum Hindernis beim Erhalt oder der Schaffung von Arbeitsplätzen werden.“

Dabei steht die SPD weiterhin zur Chemie und zur Kohle in Marl. Das geplante chinesische Groß- und Außenhandelszentrum sieht Werner Arndt in wirtschaftlicher und auch in beschäftigungspolitischer Hinsicht als gute Perspektive für unsere Stadt.