Bushaltestelle an der Goldregenstraße

In einem Schreiben an Landrat Jochen Welt und den Marler SPD-Vertreter im Verkehrsausschuss, Harald Nübel, schildert Ratsmitglied Peter Wenzel die Sorgen der Anwohner und Eltern wegen einer Bushaltestelle an der Goldregenstraße. Er schreibt:

"Vor etlichen Jahren bestand schon einmal die Absicht, eine Buslinie über die Goldregenstraße zu führen. Dies ist u.a. aufgrund des Einsehens der Verantwortlichen, vor allem aber an dem Elternwillen der Kindergartenkinder gescheitert.

Anwohner wie Eltern der Grundschule und des Kindergartens konnten sich während der Sperrung der Obersinsener Straße einen Eindruck darüber verschaffen, welche Auswirkungen der Busbetrieb allein während dieser Zeit über die Umleitung Goldregenstraße hatte. Da die Goldregenstraße einseitig beparkt wird, wird diese zwangsläufig durch den Bus der Vestischen auf der gesamten Länge blockiert. Gefährliche Situationen für die Kinder sind währenddessen beobachtet worden.

Erschwerend kommt hinzu, dass aus Sicherheitsgründen aufgrund der Bauarbeiten an der Johannesschule der Ausgang über den Abenteuerspielplatz seitens der Grundschulkinder gewählt werden soll. Diese stoßen praktisch bei Verlassen des uneinsichtigen Geländes auf die Bushaltestelle. Ein Gefährdungspotenzial, was es zu vermeiden gilt. Für mich ist es unverständlich, dass hier die verantwortlichen Planer nicht selbst handeln und zu solchen kinderfeindlichen Lösungen kommen.

Die von mir geforderten Warnschilder auf der Goldregenstraße, da dort nun vermehrt Schulkinder anzutreffen sind, sind bis heute noch nicht installiert. Hier gilt es kinderfreundlich zu handeln.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr den Sachverhalt klärt und mich dabei unterstützt die Planer zu überzeugen, von dem Vorhaben abzulassen."