Das Tor zu Brassert

Die ehemalige Markenkontrolle der Zeche Brassert

Von der 1905 gegründeten, 1972 stillgelegten Zeche Brassert ist heute nur noch wenig zu sehen. Umso wichtiger ist es für den SPD-Ortsverein und seinen Vorsitzenden Michael Groß, die restlichen Gebäude als ein Stück Stadtteilgeschichte zu bewahren statt zu vermarkten: „Hier ist das Eingangstor zu Brassert.“

Eines der noch stehenden Gebäude ist die ehemalige Markenkontrolle. Hier wurden bei Arbeitsbeginn an jeden Bergmann eine Marke ausgegeben. Sie diente als Arbeitszeitnachweis, hatte aber auch einen Sicherheitsaspekt: Wessen Marke nach Schichtende fehlte, war im schlimmsten Fall verunglückt und musste gesucht werden.

Heute sind in dem früheren Eingangsbereich das Atelier Ma(r)lkasten, Mitarbeiter des Zentralen Betriebshofes und die Geschäftsstelle des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs untergebracht. „Wenn der Zentrale Betriebshof aus dem Gebäude auszieht, sollten Brasserter Gruppen die Gelegenheit bekommen, die Räume für sich zu nutzen“, so Michael Groß.

Auch die unmittelbare Nähe zum Brasserter Marktplatz und die Einbeziehung in dessen Neugestaltung sollten bedacht werden, schlägt der Ortsvereinsvorsitzende vor. Bürgerinnen und Bürger sind wie immer gefragt, sich mit ihren Ideen und Anregungen einzubringen.