Bildungseinrichtung Stadtbibliothek

SPD-Senioren besuchten die Stadtbibliothek, deren umfangreiches Angebot von Leiter Klaus Philipp vorgestellt wurde.

Mehr als 500 Jahre ist es her, dass Johannes Gutenberg mit seiner Erfindung den Buchdruck revolutionierte. „Die spätere Einrichtung öffentlicher Büchereien sind auch ein Verdienst der Sozialdemokraten“, erinnerte der Leiter der Marler Stadtbibliothek, Klaus Philipp, bei der Monatsversammlung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus. Ob reich oder arm, ob Arbeiter oder Akademiker, alle Interessierten können sich durch Lesen informieren und (weiter-)bilden.

Beim Rundgang durch die 1000 Quadratmeter große Stadtbücherei überzeugten sich die Senioren von der Vielfalt des Angebots: Mehr als 80000 Bücher, knapp die Hälfte davon in der Kinder- und Jugendbibliothek Türmchen untergebracht, und über 7000 digitale Medien wie Hörbücher und Verfilmungen laden zum Schmökern, Lernen oder Lauschen ein. Das Ausleihen kostet nur 10 Euro im Jahr. Studenten zahlen die Hälfte, Schüler erhalten den Büchereiausweis sogar kostenlos.

Durch technische Entwicklungen wie die elektronische Datenverarbeitung und das Internet wurde nicht nur der Verwaltungsaufwand reduziert, sondern auch der Service enorm verbessert. Heute kann jedes Buch, das in einer öffentlichen Bibliothek steht, innerhalb weniger Tage bestellt werden. Auch die sogenannte E-Ausleihe, das Laden von Buch-Dateien auf den eigenen Computer, ist neuerdings möglich. Ein Angebot, das durch die weiterhin steigende Anzahl von Internetnutzern sicherlich großen Anklang finden dürfte. „Egal ob hier vor Ort oder online, Stöbern lohnt sich auf jeden Fall“, fasste der Vorsitzende der SPD-Senioren, Willi Kuprat, den Besuch zusammen.