Gegen steigende Energiepreise

Ebenso wie alle Privathaushalte und Unternehmer leidet auch die Stadt Marl finanziell unter dem massiven Anstieg der Energiepreise. Weil kein Ende der Erhöhungen abzusehen ist, fordern der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Groß und Bürgermeisterkandidat Werner Arndt entsprechende Maßnahmen, um die explodierenden Kosten wirksam einzudämmen.

Der Grundgedanke ist der Einsatz sogenannter erneuerbarer Energien an öffentlichen Gebäuden unserer Stadt. Um nicht vollends von den Erdölpreisen abhängig zu sein, sollten vorhandene Ideen und technische Entwicklungen forciert werden und schnellstmöglich Anwendung finden. Nach Vorstellung des Fraktionschefs könnten Solarzellen auf den Dachflächen installiert oder Erdwärme für Heizung und Warmwasserbereitung genutzt werden. Für die Umsetzung wird sich insbesondere Werner Arndt stark machen.

Eine Möglichkeit, damit die dafür aufzubringenden Finanzmittel im Rahmen des städtischen Haushalts bleiben, wäre die Gewinnung privater Investoren. „An die Geldgeber könnten Renditen ausgezahlt werden“, schlägt Michael Groß vor. „Weitere Erlöse kämen der Sanierung von Schulgebäuden zu Gute.

Sollte, wie von der SPD bereits vorgeschlagen, eine Stadtentwicklungsgesellschaft gegründet werden, könnte sich diese sogar um Zuschüsse von Land und Bund bewerben. Kommunen selbst sind davon leider ausgeschlossen. „Je schneller wir mit der Umsetzung beginnen, desto größer werden die Einsparungen auf lange Sicht sein“, begründet Michael Groß seinen Vorstoß. „Mit einem solchen Projekt investieren wir in die Zukunft von Marl und schonen zugleich Umwelt und Ressourcen.“