Im Brasserter SPD-Ortsverein herrscht Einigkeit

Ehrenvorsitzender und Geburtagskind Willi Kuprat

Die Wahlergebnisse bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonntag waren einstimmig: Michael Groß bleibt Ortsvereinsvorsitzender. Zum Ehrenvorsitzenden wurde Willi Kuprat ernannt, der seinen 75. Geburtstag beging. „Diese Auszeichnung gilt sowohl deiner persönlichen Wertschätzung als auch deiner vielfältigen und erfolgreichen Arbeit für die Partei“ beglückwünschte ihn Michael Groß.
Auch im Stadtverband möchte Willi Kuprat weiterhin Posten bekleiden, „aber nicht nur den Ehrenvorsitz“. Besonders engagiert ist er als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60 plus, die er mit aus der Taufe gehoben hat. „Das letzte, was ich aufgeben werde, ist die AG 60 plus“, versicherte Kuprat.

Michael Groß berichtete über wichtige Themen und Aktionen wie „Klönen am Markt“ und Haldenfeste. Auch die angedachte Zusammenlegung mit dem Ortsverein Alt-Marl, dessen Vorsitzende Claus Lanczek und Josef Heinen gekommen waren, wurde besprochen. Die bereits begonnene Zusammenarbeit solle verstetigt und weitere Gespräche geführt werden. Alle waren sich einig: „Nur gemeinsam sind wir stark!“

Die Landtagsabgeordnete Margret Gottschlich begrüßte den Vorschlag einer Fusion als kluge Entscheidung: „Kräfte müssen gebündelt werden.“ Sie nutzte den Besuch, um ihrer Kritik an der derzeitigen NRW-Landesregierung Ausdruck zu verleihen: „Kürzungen werden immer nach unten weitergegeben. Darunter leiden insbesondere die Kommunen, unsere Kinder und die Bildung.“

Über die aktuelle Situation der Marler SPD informierte der Stadtverbandsvorsitzende Peter Wenzel. Er lobte die Erfolge in Marl als Leistungen von Michael Groß und erinnerte an die Grundwerte der SPD: „Wir stehen für Solidarität, Gerechtigkeit und Freiheit.“ Das habe auch die gut besuchte Gedenkstunde an Otto Wels gezeigt. „Wir kümmern uns um Probleme, die an uns herangetragen werden. Egal wen oder was es betrifft, ob Nachbarn, Bäume oder Senioren mit Rollator. Das ist Kommunalpolitik“, so Wenzel im Hinblick auf die Wahlen im kommenden Jahr.