Burg ein Schatz des Vestes

„Ich freue mich über die Einladung in die Burg“, so der Landrat Jochen Welt, „und insbesondere über die fachkundige und engagierte Führung durch den SPD-Ortsverein Sinsen-Lenkerbeck, der die mehr als 1000jährige Geschichte erlebbar macht!“

Auf Einladung des SPD Stadtverbandsvorsitzenden Peter Wenzel wollte sich Welt einen Eindruck von dem Naturschutzgelände „Die Burg“ verschaffen.
Wenzel mahnt seit Jahren, dass wohl die meisten Kinder in Marl und im Vest groß werden, ohne vom beeindruckenden Ringwall in Sinsen je gehört zu haben.“

Welt und die SPD-Kreistagsabgeordneten Harald Nübel und Doris Schindler waren beeindruckt von der Besonderheit und der Atmosphäre der geführten Wege und sicherten zu, auch künftig ein Auge auf den Bestand und die Sicherung des Naturschutzgebietes zu halten.

„So eine historische Stätte wie den Ringwall kennt man oft nur aus dem Urlaub“, betonen der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Peter Wenzel und der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Groß, „und ist dann ganz überrascht, vor der Tür Derartiges selbst zu haben!“

Denn mitten im Vest, in Sinsen, befindet sich ein historisches Gelände mit den Ausma-ßen von 14 Hektar. Dort haben die frühen Bewohner des heutigen Vestes mit großer Mühe ein beachtliches Bodenbauwerk geschaffen. Der Begriff „Volksburg“ soll im Zusammenhang mit dem Ringwall in Sinsen nach neuen Erkenntnissen nicht mehr zutreffend sein. Das Westfälische Museum für Archäologie in Münster geht davon aus, dass in der „Burg“ eine Adelsfamilie gelebt hat! Vor allem erst kürzlich angewandte neue Methoden der Zeitbestimmung anhand von Scherben-Fundstücken geben neuen Aufschluss über das Alter der äußeren Anlage, nämlich 900 n. Chr. Von dem älteren Kern weiß man fast nichts.
Aus Sicht des Marler SPD ist der Ringwall landesweit betrachtet etwas ganz Besonderes. Wie bekannt setzt sich die SPD dafür ein, den Ringwall stärker in das Bewusstsein der Marler zu bringen und vor allem für Schülerinnen und Schüler die heimische Geschichte stärker erlebbar zu machen. „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und keine Gefahr für den Naturschutz und den Bestand des Ringwalls droht, “ betont Jochen Welt, „so bin ich gerne bereit, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen!“