Wartehäuschen hofft vergeblich auf Demontage

„Hier muss schnell gehandelt werden“, unterstreicht der SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Hüls-Süd, Axel Großer, das Anliegen des aufmerksamen Anwohners Reinhold Effert. Dieser verweist auf das ehemalige Wartehäuschen am nicht mehr genutzten Buswendepunkt gegenüber dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Lenkerbeck. Dies sei mittlerweile immer mehr durch Zerstörung zu einem Gefahrenpunkt geworden, ganz abgesehen von dem hässlichen Anblick. Das Problem soll seitens der Stadtverwaltung längst erkannt sein, nur die Umsetzung ließe noch auf sich warten.

„Wenn schon vor einem Jahr die Demontage entschieden wurde“, so der in der Sache um Unterstützung gebetene SPD-Stadtverbandsvorsitzende Peter Wenzel, „so wird es jetzt langsam Zeit!“ Zudem sollte die auf dem Asphalt aufgetragene Busspur auch entfernt werden, denn die Freiwillige Feuerwehr benötigt die Parkplätze. Die SPD wird sich mit dem Baudezernenten Wolfgang Seckler in Verbindung setzen und ihn um Abhilfe bitten.

„Ich möchte nicht“, betont das SPD-Kreistagsmitglied Doris Schindler, „ dass hier gewartet wird, bis ein Kind sich verletzt!“

Reinhold Effert weiß zu berichten, dass die Freiwillige Feuerwehr das Wartehäuschen auch selbst demontieren würde, doch seien die Materialien mit gefährlichen Schadstoffen versehen, die die Selbsthilfe ausschließen würden.