Realistisch Chancen nutzen

„Einen internationalen Ansiedlungserfolg für Marl – Standort eines Chinesischen Business Centers, “ wird von der Marler SPD ausdrücklich begrüßt. Wenn die Pläne der Betreiber aufgehen, soll das zu schaffende Zentrum eine zentrale Repräsentanz und Anlaufstelle für das Deutschland- und Europageschäft von Unternehmen aus China und Deutschland werden.

Ausführlich beschäftigte sich der SPD Stadtverband auf seiner Klausur mit den realistischen Chancen die dieses Zentrum aufweisen könnte. Gleichwohl bedürfe es aber auch, sehr gut darauf zu achten, dass dieses Zentrum für die Bürger ein offener Bereich im Stadtteil wird.

Deshalb soll auch nach Wunsch der SPD dringend darauf geachtet werden, dass bereits die Planung der Bauvorhaben das Stadtbild berücksichtigt und die Maßnahme auch gleich Konzepte zum Zwecke der Akzeptanz durch die Bevölkerung beinhaltet. „Wir müssen wie üblich bei solchen großen Bauprojekten die Bürgerinnen und Bürger so früh wie möglich mit einbeziehen, “ so der SPD Stadtverbandsvorsitzende Wenzel, „Geheimniskrämerei hilft da nicht weiter!“ Des Weiteren fordert der SPD Stadtverbandsvorstand eine klare Zeitvorgabe für den Vertragsabschluss und die Umsetzung.

Eine wichtige und zentrale Erfolgsvoraussetzung für das Projekt sei die Unterstützung durch Bevölkerung, Politik und Verwaltung, sowohl auf kommunaler wie auch auf Landesebene. Diese wird besonders gefragt sein, wenn es um die konkrete Ansiedlung oder Gründung von Unternehmen in Marl geht. Sorge hat die SPD, dass die Bürgermeisterin sich wieder einmal als „Alleinverhandlerin“ versteht. Die Erfahrung anderer Kommunen zeige, dass erste Vorgespräche hierzu nicht nur mit der Bürgermeisterin und der Wirtschaftsförderung geeignet seien, sondern auch andere Ebenen wie die Landesregierung.