Der Stoff aus dem die Zukunft ist

Blubberband, Kinder- und Jugendchor der katholischen Gemeinde St. Marien
Die Blubberband der Gemeinde St. Marien.
Publikum beim Neujahrsempfang 2

Beim traditionellen Neujahrsempfang der Marler SPD waren Kinder und Jugendliche, „der Stoff, aus dem unsere Zukunft ist“, das zentrale Thema. Neben zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten aus Vereinen und Verbänden, aus Betriebsräten und der Stadtverwaltung, war auch die Stadtplakettenträgerin Julie Kolb gekommen.

Mehrere hundert Gäste, darunter Waltraud Lehn, Christel Humme und Jutta Haug, die SPD-Abgeordneten des Bundestages und des Europaparlamentes, ließen sich von der „Blubberband“, dem Kinder- und Jugendchor der katholischen Gemeinde St. Marien, einstimmen und von den Juso-Sprechern Brian Nickholz und Benjamin Mikolajewski durch das Programm führen.
In seiner Begrüßungsrede bekräftigte der Stadtverbandsvorsitzende Peter Wenzel, dass sich die SPD für niedrigste Kindergartenbeiträge in Marl einsetzen werde. An den anwesenden Jochen Welt gewandt erklärte Wenzel schmunzelnd, dass er sich gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Michael Groß an den Stuhl des Landrats anketten wolle, falls dessen Zustimmung an den fehlenden 80000 Euro scheitern solle.

Über die wichtigsten Punkte ihrer Kinder- und Familienpolitik referierte Hauptrednerin Christel Humme, Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Sie kämpft, ebenso wie die Marler SPD, für verbesserte Lebensbedingungen unserer Kinder und nannte Hilfekonzepte für bedürftige Familien, den Ausbau der Ganztagsbetreuung und mehr Ausbildungsplätze als wichtige Ziele der Partei.

Nach Street- und Showdance-Acts, vorgeführt von Kindern und Jugendlichen der Abteilung Jazzdance im DJK Lenkerbeck, wurden in diesem Jahr die Jugend- und Auszubildendenvertretung des Bergwerks Auguste Victoria Marl und die Fernwärmeinitiative Marl (FiM) für ihr überragendes bürgerschaftliches Engagement geehrt. Beide hatten als „David“ ihren Kampf gegen „Goliath“ gewonnen. Erstere, indem sie mit der Aktion „Jugend braucht Ausbildung“ gegen die Landesregierung protestierte und sich erfolg-reich für die Förderung von Ausbildungsstellen einsetzte. FiM errang durch ihr ausdauerndes Engagement beim Energiekonzern RWE günstigere Vertragsbedingungen für etwa 3000 Verbraucher.

Michael Groß resümierte in seinem Schlusswort: „Wir Sozialdemokraten blicken nicht auf die Herkunft der Kinder, sondern kümmern uns um ihre Chancen und Perspektiven, und damit um unser aller Zukunft.“ Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es bei flotter Musik von der Light-Music-Band ausreichend Gelegenheit zu Gesprächen in lockerer Runde. Bei der Sammlung für einen neuen Baby-Notarztwagen kamen mehr als 400 Euro Spendengelder zusammen.

Fotos des Empfangs finden Sie in unserer Bildergalerie. Klicken Sie einfach auf den Menüeintrag.