Zeitgemäße Verkehrsberuhigung

„Unser Stadtteil soll noch schöner werden“, wünscht sich der Brasserter SPD-Ortsvereinsvorsitzende Michael Groß. Frisch saniert präsentiert sich bereits ein ganzer Teil der Heinrich-Heine-Straße ihren Anwohnern und Besuchern. Nur die bisherige Maßnahme zur Geschwindigkeitsreduzierung, Bremsschwellen mit einem erhöhten Unfallpotential, ist nicht mehr zeitgemäß und passt nun nicht mehr in das Bild dieses Wohngebietes.

Nach einem Vorschlag von Michael Groß soll in Absprache mit den betroffenen Bürgern eine aktuelle Form der Verkehrsberuhigung gefunden werden. Der Ortsvereinsvorsitzende regt Gespräche zwischen Stadtverwaltung und den Anwohnern an, um eine phantasievollere und dem Siedlungsstil angepasste geschwindigkeitsmindernde Maßnahme auszuarbeiten.

Zudem sind heute „Sperren“ wie zum Beispiel Bremsschwellen, Rampensteine und Beton-Pflanzkübel, umstritten. Sie beeinträchtigen nicht nur das optische Gesamtbild, sondern behindern Rettungsfahrzeuge im Einsatz und können für Radfahrer, ältere Mitbürger und Menschen mit Behinderungen gefährlich werden. Verschiedene andere Möglichkeiten stehen dennoch zur Auswahl: Die sogenannten Delfter Hügel oder Pflasterkissen als eine „sanfte“ Form von Schwellen, aber auch versetzt angeordnete Parkbuchten wären hier denkbar. „Wichtig ist mir, dass alle Anwohner im Rahmen einer Bürgerversammlung befragt werden und die Sicherheit für die Anwohner und alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet ist“, betont Michael Groß.