Sickingmühler Straße fehlt Überquerungshilfe

Von Brassert nach Drewer, entlang der alten Bahntrasse, verläuft ein beliebter Weg für Radfahrer und Spaziergänger, für Hundebesitzer und Familien. Ungestört von motorisierten Verkehrsteilnehmern lässt sich mitten in Marl zwischen Kamp- und Zechenstraße spazieren gehen. Die Sache hat nur einen Haken: Durch den stetig anwachsenden Verkehr ist die andere Seite der Sickingmühler Straße nur schwer erreichbar. Dies möchten die beiden SPD-Ortsvereine Brassert und Drewer-Nord baldmöglichst ändern. Insbesondere für ältere oder gehbehinderte Menschen sowie Familien mit kleinen Kindern soll eine Möglichkeit zur sicheren Überquerung geschaffen werden.

Durch die Neuansiedlungen im Gewerbegebiet ist im Einmündungsbereich der Zechenstraße insbesondere zu den Haupteinkaufszeiten ein erhöhtes Verkehrsaufkommen festzustellen. Hinzu kommen die relativ hohen Geschwindigkeiten, die dort, seit die Sickingmühler Straße saniert wurde, vermehrt gefahren werden.

Die Ortsvereinsvorsitzenden Michael Groß und Werner Arndt setzen sich für eine sinnvolle und kostengünstige Abhilfe ein und haben den Arbeitskreis Unfallverhütung über die bestehende Situation informiert. Vielleicht könnte eine Fußgängerinsel wie an der Kampstraße eine Lösung sein? Der fahrradfreundlichen Stadt Marl würde die Überquerungshilfe, die natürlich auch den Fußgängern mehr Sicherheit gewährt, bestimmt gut zu Gesicht stehen.