Werden Widerlager- und Kammerwand am Bahnhof Sinsen nach 3 Jahren Stillstand repariert?

„Wir können die Sorge der Bürgerinnen und Bürger verstehen,“ bestätigten übereinstimmend der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Peter Wenzel sowie Lutz Schindler vom Ortsverein Sinsen–Lenkerbeck, „bei einem so auffällig sichtbaren Riss geht das Sicherheitsgefühl verloren.“

Die Bahnüberführung am Bahnhof Sinsen wird aus mehreren Brücken gebildet, das nördliche Widerlager der östlichsten Brücke, eine Stahlbrücke, weist dabei einen besonders großen Riss auf. Dieser Riss führt durch die Auflagerbank aus Beton sowie durch den Backsteinunterbau.
Aufmerksame Sinsener hatten sich vor drei Jahren an den Ortsverein gewandt, damit der sich kümmert.

Seit dem erfolgten unzählige Schreiben und Gespräche durch den Ortsverein mit der Bahn, ohne, so Schindler, „ dass sich etwas getan hat!“
„Es gibt wohl bundesweit keinen SPD-Ortsverein mit einem so hohen Bekanntheitsgrad bei der Bahn AG, wie ihr ihn genießt“, fügt der Vorsitzende des Ausschusses ZBH/Immo, Lothar Zimmermann, mit einem Augenzwinkern hinzu.

Die SPD fragt sich nun, ob das Gerüst ein Hinweis darauf ist, dass in einem ersten Schritt nun definitiv die Widerlager der ältesten Brücke am Bahnhof instand gesetzt werden. Günter Czlapa, verantwortlicher SPD-Ratsherr im Bauausschuss, der nun selbst die Situation in Augenschein genommen hat, wird nun darauf drängen, dass zumindest die Stadt über die längst überfälligen Aktivitäten am Bauwerk berichtet. „Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Kunden der Bahn haben ein Recht darauf,“ ärgert sich Czlapa, „zu erfahren, welche Maßnahmen erfolgen.“

„Die Bahn“, ergänzt Wenzel, „plant und handelt offensichtlich in Zeiträumen der Ewigkeit!“