Solidarität ist nicht am Kiosk zu kaufen

Michael Groß (Fraktionsvors.), Peter Wenzel (Stadtverbandsvors.), Willi Kuprat (Vors. AG 60plus) und Stellvertreter Helmut Scheer erkundigen sich bei Spendenübergabe über die weitere Entwicklung bei der stellvertreten KiGa-Leiterin Britta Barabas.

Für die Marler SPD ist es schon eine Tradition: Bereits vor 16 Jahren, als das Volksparkfest zum ersten Mal stattfand, waren sie aktiv dabei. Auch in diesem Jahr gab es am Stand reichlich Gelegenheit zu Gesprächen mit den Politikern. An Tischen und Bänken wurden aktuelle Themen und Probleme erörtert, während die Frauen der Arbeits-gemeinschaft 60 plus Kaffee und ihre frisch gebackenen Waffeln verkauften.

Auch diesmal hatten sich die Genossen dafür entschieden, das eingenommene Geld, insgesamt 233,30 Euro, nicht für eigene Zwecke zu behalten, sondern den Sinsener Kindern, die nach dem Brand ohne Kindergarten dastehen, zu Gute kommen zu lassen.

„Unser soziales Verantwortungsgefühl schlägt sich auch in solchen Aktionen nieder“, begründet der AG 60plus-Vorsitzende Willi Kuprat die Idee, den gesamten Erlös zu spenden.

Peter Wenzel, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands, erkundigte sich vor Ort, wie die Zukunft der Kinder aussehen wird. Dabei wurde den Genossen deutlich, dass gerade die erfahrene Solidarität durch viele Marlerinnen und Marler über die Grenzen von Sinsen hinaus, die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kinder mit ihren Eltern ermutigt und Hoffnung für einen Neubeginn gibt. „Zusammenhalt“, freut sich Wenzel, „ist für die Marler kein abstrakter Begriff und keine hohle Phrase, sondern die Verpflichtung für alle in einem Gemeinwesen.“
„Solidarität ist nicht am Kiosk zu kaufen,“ so Wenzel, „sondern muss tagtäglich bewiesen werden! In Marl wird sie gelebt, dass ist bei allem Unglück ein gutes Zeichen!“