Paracelsus-Klinik soll durch Marler Kliniken-Lösung geschützt werden

„Wir müssen alles dafür tun, dass der Marler Bevölkerung auch weiterhin ein umfassendes Angebot der Gesundheitsvorsorge zur Verfügung steht“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende
Karl-Heinz Dargel bei einem Krisen–Gespräch, zu dem sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Groß, der SPD-Parteivorsitzende Peter Wenzel sowie der Krankenhaus- ausschussvorsitzende Hubert Schulte-Kemper und die stellvertretende Krankenhausausschussvorsitzende Anette Langmann mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Katholischen Kliniken Haltern/Marl/Westerholt, Pfarrer Johannes Bengfort, zusammengefunden haben. Anlass für dieses Treffen war die für CDU und SPD überraschende Pressekonferenz der Bürgermeisterin, bei der die Bürgermeisterin ihre Absicht veröffentlicht hat, die Paracelsus – Klinik aufgeben zu wollen.

„Bei allen Anstrengungen, die wir unternehmen, “ so Michael Groß, „müssen wir dem Erhalt der Arbeitsplätze und den Arbeitsbedingungen oberste Priorität einräumen.“ Das Interesse müsse darauf gelenkt werden, beide Krankenhäuser in Marl und für die Marlerinnen und Marler zu erhalten. Bei dem ersten Gespräch mit Pfr. Bengfort hätte sich gezeigt, dass es sinnvoll, ja sogar geboten erscheint, sich dringend für eine gemeinsame
Marler Kliniken-Lösung auszusprechen. CDU und SPD werden aus diesem Grund für die nächste Krankenhausausschusssitzung vorschlagen, den Ausschussvorsitzenden sowie die stellvertretende Ausschussvorsitzende zu beauftragen, zu einem ersten offiziellen Grundsatzgespräch mit den
Verantwortlichen der Katholischen Kliniken Haltern/Marl/Westerholt zusammenzutreffen.
Beteiligt werden sollen ebenfalls die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften beider Kliniken,
die helfen sollen, Lösungsansätze zu erarbeiten.