Zur Veröffentlichung von Herrn Leineweber

Wer sich allzu grün macht, wusste schon Goethe zu mahnen, den fressen die Ziegen. Doch die Unerfahrenheit von Herrn Leineweber sollte ihn nicht zusätzlich zur Fabelei ermutigen:

1. Weder CDU noch SPD sind für die Schließung von Schacht 8 verantwortlich. Richtig ist, dass die Bürgermeisterin Uta Heinrich nach ihrem Aus für Schacht 8 trotz vollmundiger Ankündigungen die Türen weiterhin verschlossen lässt.

2. Die Vorsitzenden des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie, Peter Wen-zel (SPD) und sein Stellvertreter Karl-Heinz Dargel (CDU) beanstandeten, dass die Bürgermeisterin den Rat veranlasst hat, einen Budgetvertrag mit dem Fach-ausschuss zu brechen. Dabei handelt es sich hier nicht, wie andere den Bürgerinnen und Bürgern glauben machen wollen, um die Frage des Verzichts auf eine Jugendeinrichtung, sondern vielmehr um einen von der FDP und Bürgermeisterin verantworteten Vertragsbruch.

Letztendlich sind dies einfache Zusammenhänge, die von den Populisten unter den Politiker/innen offensichtlich nicht gerne zur Kenntnis genommen werden. Vielleicht würde es aber schon dem Sachinhalt dienen, wenn Herr Leineweber die Sitzungen in seinem Ausschuss für Kinder, Jugend und Familien regelmäßig und bis zum Schluss wahrnehmen würde. Missverständnisse ließen sich so zukünftig verhindern.