Jubilarehrung im Ortsverein Marl-Mitte

von links: Michael Groß (Fraktionsvors.), Gerdi Balzereit und Doris Schwanitz (beide OV-Vorstand), Jubilar Wilhelm Korten, Jens Vogel und Alois Stephan (beide OV-Vorstand), Peter Wenzel (Stadtverbandsvors.) und Dietrich Böhmer (OV-Vorstand).

Zur Ehrung von Wilhelm Korten kamen am 04.02.2007 die Mitglieder des SPD – Ortsvereins Marl-Mitte im Park-Hotel zusammen. Seit dem 02.06.1981 ist er Mitglied der SPD.

Aus einer Arbeiterfamilie stammend lernte Wilhelm Korten1943 den Beruf des Elektrikers. Er arbeitete auf den Chemischen Werken Hüls (CWH) und 15 Jahre in der Kokerei der Zeche Auguste Victoria. Damit verkörpert er ein Stück der Industrie- und Bergbaugeschichte unserer Stadt Marl. Seine Frau brachte ihn darauf, als Hausmeister beim Straßenverkehrsamt des Kreises Recklinghausen anzufangen. Es war die Zeit, als der Neubau in Marl fertig wurde. 21 Jahre war er dort tätig.

„Wilhelm Korten ist seit nunmehr 25 immer einfaches Mitglied geblieben. Diese treuen Mitglieder bilden die Basis unserer Partei. Wir hoffen, dass Wilhelm Korten sich weiterhin für die SPD engagieren kann“. Mit diesen Worten überreichte Ortsvereinsvorsitzender Jens Vogel die Ehrenurkunde unter dem Beifall der zahlreichen Anwesenden.

Zuvor hatte der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Peter Wenzel die Zielpunkte der Marler SPD für 2007 dargelegt. Marl muss sich profilieren als Stadt für Kinder und Jugendliche.

Die Bedeutung der Stadt als Wirtschaftsstandort hob der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Groß hervor. Die Sorge um den Bergbau ist auch die Sorge, den betroffenen Menschen eine Zukunft zu geben. Marl muss eine Stadt mit sicheren Arbeitsplätzen sein. Für die Stadtmitte setzt sich die Fraktion dafür ein, dass im Rahmen des Programms Soziale Stadt die Wohn- und Lebensverhältnisse hier deutlich verbessert werden. Marl braucht die Mitte.