SPD Drewer-Nord unterstützt Elternprotest

Empört haben sich jetzt Eltern der Harkortschule und der Schulpflegschaftsvorsitzende Ralf Kuprat an den SPD-Ortsverein Drewer-Nord gewandt. Hier fanden sie Gehör für ihren Protest und die Bereitschaft zur politischen Unterstützung. Im laufenden Schuljahr wurde der Ganztagsbetrieb an der Harkortschule aufgenommen, aktuell nehmen 54 Kinder teil. Weitere Kinder stehen derzeit auf der Warteliste. Aktuell findet der Betrieb aber in einer Übergangslösung statt, die weit reichende Beeinträchtigungen des normalen Schulbetriebes nach sich zieht.

So stehen unter anderem der Werkraum, die Pausenhalle und die Lehrküche für den normalen Betrieb nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung.
Vorgesehen für den Ganztagsbetrieb war ursprünglich das ungenutzte Gebäude des ehemaligen Schulkindergartens auf dem Schulhof. Dafür stünden dem Schulträger, so die Eltern zur SPD Drewer-Nord, auch entsprechende Investitionsmittel des Landes/Bundes zur Verfügung. Die notwendigen Umbaumaßnahmen sind aber immer noch nicht erfolgt, ein Beginn sei nicht in Sicht.

Die Eltern befürchten nun, dass das Provisorium für den Ganztagsbetrieb zum Dauerzustand werden könnte. "Dies ist aus Sicht der Eltern sowie für Schüler und Lehrpersonal nicht hinnehmbar!" zeigt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Werner Arndt viel Verständnis für den Elternprotest.

Aus Sicht des SPD-Ortsvereins müsse die Verwaltung schnellstmöglich eine Lösung im Sinn der getroffenen Verabredungen herstellen. Mit Bitte um Unterstützung hat sich der SPD-Ortsverein nun an die SPD-Ratsfraktion und die Schulaus-schussvorsitzende Gabi Hawig gewandt. Diese sollen sich im Fachausschuss für die Harkortschule stark machen und für schnelle Abhilfe sorgen.