Klönen am Markt

Wir wollen uns mit den Marlern auf dem Brasserter Markt über ihre Sorgen, Kritik und ihre Anregungen unterhalten, beschreibt Willi Kuprat das neue Angebot der SPD in Brassert. Bei Kaffe und Gebäck wollen die Genossen mit Marktbesuchern jeden ersten Samstag im Monat ins Gespräch kommen. Es gibt viel zu besprechen, stellt der Ortsvereinsvorsitzende Michael Groß fest.

Bereits in der Vergangenheit konnten die Partei und die Vertreter im Rat auf dem Markt die Meinungen der Bürger und Bürgerinnen zu wichtigen Themen für Marl einfangen. Sprechstunden sind sicherlich ein probates Mittel, notwendig scheint uns aber auch, spontan ansprechbar zu sein, so Groß weiter. Zuhören steht bei unserem „Klönen am Markt“ natürlich im Mittelpunkt, aber wir wollen auch unsere Entscheidungen erklären und für unsere Vorstellungen werben, erklären die beiden Ratsmitglieder für den Ortsverein die Ziele.

Wer klönt, der plaudert behaglich, verweilt beim Klönschnack, heißt es im Wörterbuch. Die gemütliche Komponente bekam das Klönen erst in neuerer Zeit. Der SPD Ortsverein will zumindest auch bei den prognostizierten Witterungsbedingungen versuchen, ein wenig „Wärme“ herzustellen und sei es auch durch die anstehenden Themen. Am kommenden Samstag ab 9.30 Uhr erhofft sich die SPD Anregungen und Diskussionen zur Zukunft der Stadt, insbesondere zum Bäderkonzept, zum Schulentwicklungsplan und zur Rathaussanierung.

Der Stadtverbandsvorsitzende Peter Wenzel, der sportpolitische Sprecher Rüdiger Schwärtzke und Kreistagsabgeordnete werden am Samstag die Brasserter Genossen unterstützen. Jungsozialist Brian Nickholz will gegen die Abschiebung von Launora Istogu Unterschriften sammeln. Wir werden unser Angebot am 9. Dezember verbunden mit unserem traditionellen Weihnachtsstand und im neuen Jahr wie angekündigt fortsetzen und damit auch nachholen, was die Bürgermeisterin vermissen lässt. Mehr Bürgerbeteiligung verspricht der Ortsvereinsvorsitzende Michael Groß.