Klärungsbedarf am Loemühlenteich

„Schaut euch mal die Mocke an“, mit diesen und ähnlichen Anrufen von besorgten Spaziergängern sieht sich der SPD Stadtverbandsvorsitzende Peter Wenzel konfrontiert. Anlass für die Sorge ist der mehr als unschöne Belag auf dem Loemühlenteich. Dieser steht gerade unter besonderer Beobachtung von Spaziergängern, weil er ein wesentliches Zentrum des Naherholungsgebiets Loemühle mit historischer Wassermühle darstellt. Schließlich besteht dieser Teich bereits schon seit 1230, denn zu diesem Zeitpunkt ist auch die Wassermühle an ihrem heutigen Standort erbaut worden. SPD Kreistagsabgeordnete Doris Schindler betont: „ein wunderschönes Erholungsgebiet!“

Unlängst wurde der Loemühlenteich entschlammt, saniert und ökologisch umgestaltet. Mehr als rund 500.000 € wurden 2002 bis 2003 dafür ausgegeben.

„Nun zeigt sich aber“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Groß, „dass zumindest der optische Zustand Fragen aufwirft!“ Für den Fraktionsgeschäftsführer Werner Arndt, „ist es kein Wunder, wenn hier Spaziergänger zweifeln, ob die ökologische Umgestaltung Erfolg hatte!“

Der Fachmann der SPD Fraktion, Rüdiger Schwärtzke, sagt rasche Klärung zu, „ich werden die zuständigen Mitarbeiter in der Stadtverwaltung umgehend auf die Situation vor Ort hinweisen. Hier ist dringender Klärungsbedarf!“

Nach Erkenntnissen der SPD-Fraktion könnte ein neues mikrobielles Verfahren helfen, dass stehende Gewässer und auch Fließgewässer sanft gereinigt werden.

Durch herunterfallendes Laub, absterbende Pflanzenteile und das Füttern von Enten droht offensichtlich hier der Sauerstoffhaushalt des Teiches zusammenzubrechen, denn der natürliche Stoffkreislauf läuft gerade bei geringer Sauerstoffzufuhr nur sehr langsam ab. Argumente für diese Art der Teichsanierung sind der geringe Aufwand und die wesentlich niedrigeren Kosten als bei der erfolgten manuellen Schlammabtragung
„Es darf nicht passieren“, so die Genossen, „dass die teure Sanierung nun aufgrund von fehlenden Hilfsmaßnahmen in Moder aufgeht.“