Auch Kleinigkeiten können die Lebensqualität im Stadtteil verbessern

Michael Groß MdB

Keine Frage, es muss alles, was zur Zeit finanziell leistbar ist, hauptsächlich für unsere Kinder, Jugendlichen und Familien in unserer Stadt eingesetzt werden, stellte der SPD Ortsverein Brassert in seiner Vorstandssitzung fest. "Wir unterstützen hier voll und ganz die Entscheidungen der Partei und Fraktion, die Schwerpunkte in der Jugend- und Schulpolitik zu setzen", so der Ortsvereinsvorsitzende Michael Groß.

Die Schulsanierungen und weitere Maßnahmen auf der Grundlage eines kontinuierlich weiterentwickelten und aktualisierten Schulentwicklungsplanes haben für die Genossen und Genossinnen in Brassert höchste Priorität. "Da müssen andere Dinge erst einmal hinten anstehen oder sich in einer festzulegenden Maßnahmeliste einreihen", so Groß. "Es steht uns gut zu Gesicht, unsere politischen Entscheidungen daran zu orientieren", so der Vorstand.

Allerdings können auch Kleinigkeiten die Lebensqualität im Stadtteil verbessern. Auf der Grundlage eigener Alltagserfahrungen und der Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern aus Brassert hat der Ortsverein einige verkehrspolitische Anregungen und Anträge aufgegriffen und wird sie an die eigenen Fachleute in der Fraktion weiterreichen.

Die Brasserter SPD unterstützt die Forderung, nach der Fertigstellung des letzten Bauabschnitts in der Lothar-Henschel-Straße die Zufahrt nicht mehr über die Sauerbruchstraße in die Wilhelm-Wemmer-Straße zu ermöglichen. Die Anwohner und Anlieger sollten ausschließlich über die Schachtstraße die Möglichkeit haben, in das Wohngebiet zu fahren.

Erneut will der Ortsverein die Beobachtungen aufgreifen, dass der LKW-Verkehr auf der Brassertstraße und der Schachtstraße zugenommen habe. Dementsprechend schlägt die SPD in Brassert vor, dass sich die Fraktion noch einmal mit diesem Thema beschäftigt. Gegebenenfalls müsse man die Brassertstraße nach dem Kreisverkehr und die Schachtstraße ab der Hervester Straße für den LKW-Durchgangsverkehr sperren und nur noch Anlieger zulassen.

Rückmeldungen aus den Gesprächen an Info–Ständen in Brassert veranlassen den Ortsverein, die Arbeitsgruppe „Unfallverhütung“ zu einer Prüfung aufzufordern, ob die Grünphase für Linksabbieger aus der Brassertstraße in die Hervester Straße verlängert werden muss, um den Verkehrsfluss zu erhöhen.