SPD-Drewer-Nord: Stark im Stadtteil

Die Verankerung und die Präsenz vor Ort sind eine traditionelle Stärke der SPD Drewer-Nord. Das hob der wieder gewählte Ortsvereinsvorsitzende Werner Arndt in der gut besuchten Jahreshauptversammlung hervor. Getagt wurde im Julie-Kolb-Seniorenzentrum.
Die Versammlung verlief unter der Leitung des SPD-Ehrenvorsitzenden Manfred Degen gewohnt harmonisch.

Der neue Vorstand der SPD Drewer-Nord besteht aus 31 Mitgliedern. Bei den Wahlen wurde Werner Arndt als Vorsitzender ebenso klar bestätigt wie seine beiden Stellvertreterinnen Gabi Hawig und Dr. Inge Tötsch. Dritter Stellvertreter ist nun Willi Päseler. Um die Finanzen kümmern sich Jürgen Hawig und Klaus Meyer, Schriftführer ist wie bisher Jörg Kupitz.

Juso-Beauftragter ist Johannes Jansen, der Auszubildende ist 17 Jahre alt und damit jüngstes Vorstandsmitglied. Für Arbeitnehmerfragen im Vorstand ist neu Christian Bahn zuständig, die Schülerarbeit koordiniert David Dreher. Um die Belange von Migranten kümmern sich künftig Gül Ese und Samih Deniz. Für die Seniorenbetreuung sind Ingrid Fuchs und Christel Grüwel zuständig. Die Wahlkampfleitung liegt in den Händen von Nicolo Pisciotta, Günter Plack und Thorsten Römer.
Die weiteren Vorstandsmitglieder: Christiane Hennig (AsF-Beauftragte), Heinrich Ahlert (Bildungsbeaufragter), Dieter Jürgens (AWO-Beauftragter), Benjamin Mikolajewski (Mitgliederwerbung), Ralf Kuprat (Internetbeauftragter). Ralf Blauth, Manfred Degen, Fritz Fuchs, Luise Rogert, Heide Krakowczyk, Marita und Peter Pyka, Alexander von der Weiden und Albert Reuchlein arbeiten als Beisitzer mit.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Werner Arndt auf die erfolgreiche Arbeit der vergangenen zwei Jahre ein. Geprägt war diese Zeit von wichtigen Wahlkämpfen. Bei den Wahlen zum Land- und Bundestag gelang es jeweils, die politischen Mitbewerber in Drewer-Nord weit abzuschlagen. Bei der Kommunalwahl 2004 wurden alle Wahlkreise direkt gewonnen. Auch die inhaltliche Arbeit kam nicht zu kurz. Diskutiert wurde unter anderem über: Agenda 2010 und die Arbeitsmarktreformen, Bildungs- und Schulpolitik, Kultur in Marl, Einzelhandel in Drewer, Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil.

Trotz der großen Altersunterschiede im Vorstand, das jüngste Vorstandsmitglied ist 17 Jahre, das älteste ist 82 Jahre alt, herrscht große Harmonie im Vorstand. „Es ist für uns besonders wichtig“ so Werner Arndt nach seiner Wahl „dass junge und ältere Leute gemeinsam in der Partei mitarbeiten“. Getreu dem Willy-Brandt-Zitat „Nichts kommt von selbst und nur wenig ist von Dauer“ wolle man sich weiter stark machen für die Belange der Menschen im Stadtteil. Erste Gratulanten waren der Mitbegründer des SPD-Ortsvereins Hermann Richarz (94) und SPD-Instanz Julie Kolb (93) (beide im Bild vorn).