750 Gründe für den Erfolg

„Die Eröffnung der Paracelsus-Klinik war für uns damals wie ein Sprung in ein neues Jahrtausend“, berichtet der 84jährige Zeitzeuge und Sozialdemokrat Albert Kopecky, „Einen Tag vor der offiziellen Öffnung wurde ein Tag der offenen Tür gefeiert, der hunderte von Menschen anzog, sodass sich über Stunden eine riesige Schlange vor dem Eingang bildete!“

„Man kann sich heute nicht mehr vorstellen, dass bis 1955 die Patienten in Drewer in einer Holz-Baracke operiert wurden“, erinnert sich Kopecky, „ich selbst musste mich noch kurz vor der Eröffnung in der Baracke einem Eingriff unterziehen. Nachdem ich dann schließlich die Klinik sah, wusste ich, nun kann uns in Marl nichts mehr passieren!“ „Der Erfolgsgeschichte Paracelsus-Klinik liegt in der Summe der Erfolge seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begründet“, resümiert der SPD Stadtverbandsvorsitzende Michael Groß das 50jährige Jubiläum der städtischen Klinik in Marl.
„Allzu oft interessiert mehr das Tun, das in 50 Jahren Getane aber nicht“, betont Anette Langmann, als Verantwortungsträgerin für die SPD Fraktion im Krankenausschuss. Langmann hebt weiter hervor, dass sicherlich das spannender ist, was jetzt kommt. Aber in Augenblicken wie diesen sei es wichtig, das Getane zu betrachten und die darin liegende Mühe und Arbeit der vielen engagierten Menschen im Dienst der Klinik zu würdigen, um einfach zu danken.

„Nicht zuletzt, “ so betont die stellvertretende Krankenhausausschussvorsitzende, Anette Langmann, „geht es hier auch um eine tatsächlich vorhandene 80 %ige Beschäftigungsquote von Frauen!“

Groß weist daraufhin, dass die Paracelsus-Klinik das einzige öffentliche Krankenhaus im Bereich der Bezirksregierung Münster ist und die Klinik im Wettbewerb zu den übrigen freigemeinnützigen Krankenhäusern des Versorgungsgebietes sich gut und zum Wohle der Menschen in der Region sowie der Stadt Marl behauptet. Seit dem 01.01.1978 sei sie ein rechtlich unselbständiger, wirtschaftlich selbständiger Eigenbetrieb in Trägerschaft der Stadt Marl. Und nach Auffassung der SPD – Fraktion, genießt die Klinik dabei „einen guten Ruf“. Heute zeige sich die Klinik in einem hervorragenden baulichen Zustand und sei von ihrer Struktur her bestens in der Krankenhauslandschaft aufgestellt.

„Die Kreativität der Betriebsleitung ist besonders hervorzuheben“, so Anette Langmann, „sie beabsichtigt mit einem Maßnahmenkatalog langfristig das Krankenhaus weiter zu entwickeln. Hierzu zählen insbesondere Konzentration der Leistungen, Spezialisierungen, Gründung eines Facharztzentrums, Teilnahme an Netzwerken, neue Chefärzte mit Spezialisierungen, Qualitätsoffensive und Managementsysteme. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sei die Anerkennung zum Brustzentrum!“

„Erfolgreiche Unternehmungen zeichnen sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit aus. Am erfolgreichsten sind jene, die selbst Änderungen vornehmen und diesen Vorsprung halten,“ ergänzt die stellvertretende Krankenhausausschussvorsitzende, Anette Langmann, „hier in unserer Klinik haben wir günstige Voraussetzungen dazu. Das wichtigste Potenzial, die Beschäftigten, zeigen eindrucksvoll ihr Engagement und ihre Flexibilität im Interesse der Sicherung der Klinik!“

„Wir danken den 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik für ihren Einsatz,“ betont Groß für die SPD Fraktion, „denn schließlich sind sie die 750 Gründe für den Erfolg!“