Dem Efeu eine Chance geben

Mit einem Schild „Gib dem Efeu eine Chance“ wollen der SPD Ortsvereinsvorsitzende Peter Wenzel und das Kreistagsmitglied Doris Schindler helfen, die Efeu-Bepflanzung am Bunker in der Nähe des Sinsener Bahnhofs zu schützen. „Schließlich“, so Wenzel, „kümmern wir uns auch um Probleme der besonderen Art.“ „Zugegeben, “ so Doris Schindler, „handelt es sich am alten Hochbunker in Sinsen nicht um ein alltägliches Problem.“

Im Rahmen der Bebauung um den Bunker durch die Neuma wurde den Anwohner/innen von Stadt und Neuma versprochen, dass dieser geschichtsträchtige Betonklotz begrünt wird. Leider gelang dies nicht an allen Stellen ausreichend und vor allem nicht zufrieden stellend, trotz der Pflanzung von Efeu.
Der SPD Ortsverein Sinsen-Lenkerbeck hat sich deshalb auf Bitten der Anwohner/innen zur Unterstützung an die Neuma gewandt, damit das alte Versprechen eingelöst wird. Bei der Neuma stieß der Ortsverein auf offene Ohren und der zuständige und engagierte Hausmeister Helmut Christossek hat gleich die notwendige ergänzende Bepflanzung in Auftrag gegeben. Doch soll die Natur nach Auskunft der Neuma durch die Notdurft der Besucher der unmittelbar in der Nähe befindlichen öffentlichen Einrichtungen am Wachstum gehindert werden.

„Wenig Licht durch die Bäume und diese angesprochene Besonderheit soll zu dem kargen
Wachstum führen,“ resümiert Doris Schindler.

„Hier treffen ungünstige Faktoren zusammen“, schildert Peter Wenzel die Überlegung der SPD in Sinsen, „aber wir sind sicher, dass das sicher etwas ungewöhnliche Hinweisschild ein Problem reduzieren hilft!“ „Sicher ist nicht allen bewusst“, vertrauen die Genossen auf die Einsicht, „welche Auswirkung die persönliche kleine Befreiung an der Wand in der Summe für die Bepflanzung hat.“