Behindertenfreundlichkeit im Marler Stern

Mit einem offenen Brief wenden sich die Marler Jusos an den Center-Manager Olaf Magnusson, in dem sie darauf hinweisen, dass sie bereits im Februar 2005 gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der SPD auf die nicht vorhandene Behindertenfreundlichkeit im Marler Stern aufmerksam gemacht haben. Jusos und AG 60plus haben bemängelt, dass es von Seiten des Creiler Platzes keine Möglichkeit für behinderte Menschen gibt, das Einkaufszentrum ohne fremde Hilfe zu betreten.

Leider hat es bis zum heutigen Zeitpunkt keine Abhilfe, noch nicht einmal eine Reaktion darauf gegeben. Sie verweisen nochmals darauf, dass es in Marl über 23.000 Menschen gibt, die gehandicapt sind. Es sollte doch von Interesse sein, dass diese Menschen weiterhin gerne in den Marler Stern kommen, um Ihre Einkäufe zu erledigen.

"Eine Abwanderung in umliegende Städte wie z.B. in die Zentren von Recklinghausen oder Oberhausen ist nicht wünschenswert. Jedoch kann gerade in diesen Einkaufszentren festgestellt werden, dass bereits eine Menge für Behindertenfreundlichkeit getan worden ist. Aus unserer Sicht kann der Marler Stern eine weitere Kaufkraftabwanderung nicht verkraften, zumal die Zukunft der Warenhäuser „Karstadt“ und „Wehmeyer“ ungewiss ist", so die Jusos. Und weiter: "Der Juso-Stadtverband Marl würde sich daher freuen, wenn nun schnellstmöglich Abhilfe geschaffen und eine Automatiktür zum Creiler Platz für behinderte Menschen installiert wird. Bei Bedarf stehen die Jusos gerne zu einem Gespräch bereit."

Wir hoffen nun im Sinne der behinderten Menschen in Marl, dass diese demnächst barrierefrei den Marler Stern passieren können. Denn ein gut besuchter Marler Stern mit zufriedenen Kunden kann auch nur im Interesse des Center-Managments sein.