Erfolgsgeschichte in Sinsen – eine „Marktlücke“ wird geschlossen

„Voller Erfolg“. Rolf Borchert,versuchsweise mit einem großen Obst- und Gemüsestand auf dem ehemaligen Marktplatz Sinsen gestartet, zieht nach zwei Markttagen in Sinsen eine erste Bilanz. „Die Kundinnen und Kunden sind richtig froh, dass für die Versorgung vor Ort endlich etwas passiert.“

„Am ersten Mittwoch stand auf dem Marktplatz nur der Gemüse- und Obststand,“ berichtet das SPD – Kreistagsmitglied Doris Schindler, Ideengeberin für die Wiederbele-bung des alten Sinsener Marktes, „doch der Andrang war so groß, dass sich über Stunden eine lange Schlange bildete.“
Insofern ist es auch nicht verwunderlich, wenn bereits am zweiten Mittwoch ein Fischstand sowie ein Wurst- und Tiroler Spezialitätenstand den Markt mit dem Obst- und Gemüsestand bereicherten.
„Die Händler“, weiß Doris Schindler zu berichten, „sind begeistert über das Klima in der Kundschaft!“ Selten seien die Kunden durchweg so dankbar für das Angebot und freundlich. „Es herrscht mittwochs eine richtige Aufbruchstimmung hier auf dem Marktplatz, “ freut sich Schindler, „ein richtiges Wir-Gefühl für den Ortsteil Sinsen! Auch ein Ort der Kommunikation!“

Am nächsten Mittwoch werden voraussichtlich noch weitere Stände zu finden sein, mit Fleischwaren, Geflügel, Milch und Eier.

„Viele wirken mit am Gelingen“, so der SPD- Ortsvereinsvorsitzende Peter Wenzel, „das Ordnungsamt und in besonderer Weise der Immobilienbetrieb der Stadt, hier nament-lich vor allem der Baudezernent Gerd Rath.“ Wenzel weiß zu berichten, dass der Bau-dezernent viele Steine aus dem Weg räumt, von denen „man sich gar keine Vorstellung macht, dass sie überhaupt existieren. Bei uns ist alles so strikt geregelt. Man muss sich wundern, wenn überhaupt so etwas funktioniert!“

Die 4wöchige Ausnahmeregelung ist aufgrund des großen Erfolges und im Hinblick auf die besondere Situation vor Ort verlängert bis Ende Juni. Dann ist zu prüfen, ob sich das Angebot bewährt hat. „Bei der engagierten Hilfe durch die Stadtverwaltung dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen“, hofft Peter Wenzel.

Weitere interessierte Händler können sich gerne an den Immobilienbetrieb der Stadt wenden.