Geführte Pfade werden in der Burg erneuert

„Ich freue mich über die Fortschritte in der Burg,“ so der Landtagsabgeordnete Dr. Bernhard Kasperek, „und insbesondere über die solide und dauerhafte Ausführung der erhöhten Pfade. Der Unterbau aus Stahl wird jetzt im morastigen Untergrund nicht so schnell seine Stabilität verlieren!“

Auf Einladung des SPD Ortvereines Sinsen-Lenkerbeck überzeugte sich Kasperek nun über die Neuerrichtung der geführten Wege in der Burg. Teilweise führen die Wege über morastigen Untergrund, der erhöhte Stege unverzichtbar macht. Gleichzeitig war es dem Marler SPD Fraktionsvorsitzenden Michael Groß und Kasperek ein Anliegen, dem neuen Landtagskandidaten der SPD für Sinsen- Lenkerbeck, Andreas Krebs, sowie der designierten Landtagskandidatin des zweiten Landtagswahlkreis in Marl, Margret Gottschlich, gleich einen Eindruck dieser beeindruckenden „Naturschutzperle“ die Burg zu vermitteln.

Krebs und Gottschlich waren überwältigt von der Besonderheit und der Atmosphäre der geführten Wege und sicherten zu, zukünftig auch ein Auge auf den Bestand und die Sicherung des Naturschutzgebietes zu halten. „So eine Anlage kennt man oft nur aus dem Urlaub“, betonen Peter Wenzel und Doris Schindler vom Ortsverein Sinsen-Lenkerbeck, „und ist dann ganz überrascht, vor der Tür derartiges selbst zu haben!“

Mehr als erfreut waren der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Groß sowie die Vertreterinnen des SPD Ortsvereins über die Nachricht von Dr. Bernhard Kasperek, dass nun in Kürze ein gemeinsamer Termin mit dem Regionalverband Ruhr, dem für Bodendenkmäler zuständigem Ministerium und Vertretern der Marler SPD stattfinden wird, bei dem es um den in der Burg befindlichen Ringwall geht. Aus Sicht des Ministeriums ist der Ringwall landesweit betrachtet etwas ganz Besonderes. Wie bekannt, setzt sich die SPD dafür ein, den Ringwall stärker in das Bewusstsein der Marler zu bringen und vor allem für Schülerinnen und Schülern die heimische Geschichte stärker erlebbar zu machen. „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen,“ also keine Gefahr für den Naturschutz und den Bestand des Ringwalls droht, „ist vieles denkbar,“ erläutert Kasperek, „die naturnahe Instandsetzung des Wegesystems ist nun im Ansatz auf dem Weg, die Erstellung von Schautafeln, die Aufbereitung von didaktischen Materialen und das Handbuch zum Ringwall müssen noch folgen.“

„Ich habe die feste Zusage zu einem gemeinsamen Gespräch,“ berichtet Kasperek, „und wenn mich mein Eindruck nicht täuscht, wollen alle eine baldige Lösung!“